Dojo Kalender

Der Dojo-Kalender ist am Puls der Zeit von Flora & Fauna. Die Jahreszeiten beginnen demnach gemäß den Umbruchzeiten der Natur. Zwischen den Jahreszeiten gibt es immer wieder über die Dauer von 18 Tagen die sogenannte Dojo-Zeit, die sich für uns besonders gut zum Entschlacken eignet.

Das Dojo-Kalender-Jahr im Überblick:

16.11.-26.01 Wasser – Winter

27.01.-12.02. Erde  – Dojo

13.2.-26.04. Holz  – Frühling

27.04.-16.05. Erde  – Dojo

17.05.-27.07 Feuer – Sommer

28.07.-15.08. Erde – Dojo

16.08.-27.10. Metall – Herbst

28.10.-15.11. Erde – Dojo

Lernen vom Qigong-Meister

Auf dem Photo seht ihr einen Teil meines Visionboards (Dinge, Wünsche, Visionen, die man hat, visualisiert), das ich zum Ende des letzten Jahres gestaltet habe. Einen Meister im Qigong wollte ich treffen und prompt brachte mir zufällig eine Teilnehmerin eine DVD eines eben solchen mit. Er hatte einen österreichischen Akzent; da dachte ich mir, aus der Welt kann er ja nicht sein und siehe da. Im Januar konnte man den Meister Shi Xinggui in Freising auf einem Wochenendseminar antreffen.

Im Grunde halte ich herzlich wenig von Personenkult. Einfach mal aus erster Hand Qigong lernen und das bisher Gelernte so auf den Prüfstand stellen. Das war meine Intention.

Eine liebe Bekannte ließ mich bei sich in der Freisinger Wohnung übernachten und so stand dem Treffen mit dem Meister nichts im Wege.

Nach dreistündiger Anfahrt fand ich den Kursraum, indem ich den Leuten mit den Yogamatten ähm Qigong-Matten unterm Arm folgte. Keiner wusste recht, wo man sich im großen Saal platzieren durfte. Nur ein junger Mann saß auf einer Art Gebetsteppich und erwartete still, auf seinen Unterschenkeln sitzend, den Meister… Und eine halbe Stunde und drei Tassen Grüntee später hatte sich der Raum sichtlich gefüllt. Es ging los und im Mönchsgewand kam Shi Xinggui herein.

Seine Assistentin sprach einleitende Worte und übergab das Wort an Shi Xinggui, der einleitend ein Herz-Sutra anstimmte. Ein wunderbarer Willkommensgruß! Chinesische Worte ändern durch ihre Betonung die Bedeutung und die Sprache wirkt allein dadurch melodiös. Manche Laute sind für „westliche Ohren“ schlichtweg Neuland. Im darauffolgenden Theorieteil zu Qi und wie es wirkt hörten sich selbst Begrifflichkeiten, die ich dachte zu kennen, anders an. Wieder was gelernt; Junge, da ist bei dir Luft nach oben, dachte ich im Stillen.

Fragen beantwortete Shi Xinggui geduldig und meisterte die Sprachbarriere mit besagtem österreichischem Akzent, der mich hier und da zum Schmunzeln brachte.

Im gut gefüllten Raum war es schwierig bei den eigentlichen Übungen stets einen Blick auf den Meister zu haben. Hier und da huschte seine Assistentin durch die Reihen der Übenden und korrigierte. Die acht Brokate standen auf dem Programm ebenso wie Atemübungen und Chan-Meditation. Ein Skript fürs Heimstudium gab es zudem an die Hand.

Der Hinweis, in der eineinhalbstündigen Mittagspause irgendwo in Ruhe zu verweilen, ging an mir vorbei und ich spazierte munter mit einer anderen Teilnehmerin durch Freising. Nun war es nicht mein erstes Ausbildungswochenenden und ich hätte es besser wissen können. Hätte hätte Lichterkette… Obwohl mir die Reihe der acht Brokate aus anderer Quelle vertraut war, war es ein intensives, lernendes Üben und der Spaziergang rächte sich. Nach den Dehnungen war ich letztendlich dankbar über die Meditation am Ende.

Den Hinweis des frühen Zu-Bett-Gehens nahm ich mir zu Herzen und fiel in einen tiefen Gesundschlummer.

Der nächste Tag gestaltete sich ähnlich intensiv, Medien des Meisters konnten erworben werden. Da ich lernfähig bin, verbrachte ich die Mittagspause ruhend, größtenteils im Liegen.

Nach der Mittagspause hieß es für uns: Zurücklehnen. Denn der Meister zeigte sein Können mit einem Fächer, der in China durch die angebrachten Messer als Waffe zum Einsatz kommt. Wenige gemeinsame Übestunden später nahte das Ende der meisterlichen Begegnung.

Etwas gehemmt war ich Umgang mit Shi Xinggui. Wie geht man um – gilt der westliche oder östliche Kodex? Ich entschied mich für den Handschlag zur Verabschiedung. Das gemeinsame Foto war mir zwar zu wider, aber ich wusste, dass ich diesen Artikel im Nachgang schreiben werde. Dieses Erinnerungsstück hab ich letzten Endes also euch zu verdanken – danke

Fazit: Es war toll aus erster Hand lernen zu dürfen, dennoch war meine Ausbildung bei der DQGG e.V. und ihren Ausbilderinnen (in meinem Fall tatsächlich ausschließlich Frauen) solide. Gefallen haben mir mitunter Shi Xingguis Antworten, die von gespürter Erfahrung herrührten z.B. Wie weit öffnen wir die Faust? Das verrät Dir die Spannung im Bauch…

Wer Lust bekommen hat, bei einem Meister zu lernen: Shi Xinggui ist oft in Deutschland unterwegs, hier die Seite seiner Veranstaltungen. Dort findet ihr natürlich auch viele Infos zu seiner Person, seine Zeit im Shaolin-Kloster u.v.m. .

Macht´s gut, auf Wiederlesen 🙂

Daniel

Die Magie des Schreiens

Vier Tage sturmfrei – die Familie ausgeflogen – Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit ist – ein angefangenes Buch – “Was man von hier aus sehen kann” – hatte mich bis jetzt nicht wirklich gefesselt – oh, Kehrtwende –  ein Kloster mit buddhistischen Mönchen – in dem Schreitherapie angeboten wird – interessant – Schreien – Wut im Bauch –  hatte ich auch die letzten Wochen immer wieder mal – Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit ist – heute nach Feierabend – Schreitherapie – selbstverordnet …

Gesagt – getan

Und so war der Plan gefasst heute mal schreien zu gehen. Im Buch wurde auch die geplagte Nachbarschaft des Klosters erwähnt, von daher muss ich wohl die Joggingschuhe umschnallen und raus laufen aufs Feld. Schreien, wann hab ich das denn das letzte Mal gemacht… Ach, ja in der Stimmbildung. Von hier bis rüber zum anderen Haus “Hallo” rufen und früher in der Rockband; ohne zu wissen, wie man das macht ohne sich die Stimme zu ruinieren, aber das war anders. Das war eben gegröhlter Liedtext. Und in der Qigong-Ausbildung, aber das war ein kurzer Schrei, schon zum Zweck Wut loszuwerden, allerdings nur kurz, um die Energiereserven zu schonen.

Der rechte Fleck dafür

Kaum zu glauben, aber da sind zunächst einmal tierische Hemmungen. Okay, hier könnte es gehen, zwischen den Bäumen, niemand in Sicht ABER Ich – jetzt – einfach – losschreien – macht man doch nicht – mäp – nicht regelkonform – was wenn mich jemand hört und mich danach fragt, ob alles in Ordnung ist? – was sollen denn die Leute denken? Der erste Schrei ist zaghaft. Eher ein Schreichen. Beim zweiten Schrei also vorbereitend Hände aufs Herz, einen tiefen 360-Grad-Atemzug (anderes Thema – kommt noch) vorausgeschickt, die Wut der vergangenen zwei Wochen zusammengesammelt

UND

ich hab meine Stimme nicht wiedererkannt. Ein gellender Schrei und der ganze Weltschmerz, könnte man meinen, dröhnt über Marbachs Felder. Was mir aber zunehmend egal wird. Der Schrei ist weder zaghaft noch kurz wie in der Ausbildung gelernt, sondern bedient sich des ganzen Atemzuges. Aber was so befreit, kann nicht schaden. In meinem noch folgenden Dauerlauf nehme ich mir noch zweimal die Freiheit, gezielte Erlebnisse der Vergangenheit über die Felder hinauszuschreien und loszuwerden. Wieder daheim angekommen sitz ich nun hier, gelöst, um diesen Text zu schreiben. Wartet nicht so lange wie ich – geht zwischendurch mal schreien – wunderbar!

In der TCM ist das Schreien dem Holzelement, der Leber-der Gallenblase, der Wut zugeordnet und somit auch dem Lebenszeitraum der Kindheit/der Jugend. Wie passend, wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich mir durch Schreien vermutlich den ein oder anderen Jugendrausch erspart. Denn in der Tat ist es wohl so, dass Menschen mit Problemen im Holzelement gerne mal ein Gläschen (zu viel) trinken. Die Folge sind eine Verstärkung der Emotionen und auf lange Sicht Leerezustände… Aber damit ists ja jetzt Gott sei dank vorbei!

Auf Wiederlesen.

Daniel

Photo von Gabriel Matula auf Unsplash

BUCHTIPP: Hong Liu – Das Qi-Gong-Wunder

Wie das Buch den Weg auf meinen Schreibtisch fand:

Oft bestelle ich meine Bücher bei Gebrauchtportalen und bestelle noch ein paar Bücher zum Thema Qigong mit für ein oder zwei Euro; einfach um meinen Horizont zum Thema etwas zu erweitern. Dies war eines der Bücher und ich hätte es mir wohl nicht aufgund der Aufmachung und des Titels gekauft. “Das Qi-Gong-Wunder” empfand ich als ein bisschen dick aufgetragen.

Der Autor:

Hong Liu studierte in Shanghai Medizin, parallel dazu lief seine Qigong-Ausbildung bei Meister Kwan. Seit 1990 lebt er in den USA. Die Webseite, die ich von ihm fand, schreibt von einem Master Hong Healing Center in Kalifornien.

Der Inhalt:

Die Handlung: Hong Liu beschreibt sehr anschaulich über seinen Werdegang: vom Medizinstudenten zum Qigong-Meisterschüler zum Qigong-Meister. Dieser erzählende Teil umfasst knapp ein Drittel des Buches. Er schreibt über die ersten Kontakte zu Meister Kwan, die Strapazen, die er auf sich nehmen musste, um neben des Arztberufes acht Jahre lang bei Meister Kwan lernen zu dürfen und den darauffolgenden Erhalt des Meistertitels.

Im zweiten Teil des Buches gibt Hong Liu konkrete, detallierte Anleitungen im Qigong. Nach allgemeinen Ausführungen wie Qigong in Kombination mit Nahrung und Heilkräutern heilen kann, beschreibt er die Acht Goldenen Übungen. Sie sind den “gängigen” acht Brokaten ähnlich, legen jedoch den Fokus auf die Stärkung des Herzens. Im Anschluss daran gibt er weitere Behandlungstipps aufgeteilt nach Krankheitsbildern (Aids, Allerigen, Arthritis, Prostatakrebs, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Streß und Depression, Schlaganfall, Abnehmen) aufgelockert durch kleine Anekdoten seiner Patienten. Es folgt zum Abschluss ein Glossar, Literaturhinweise und Adressen für Bezugsquellen chinesischer Zutaten.

Was war neu / hat mich fasziniert:

– Der lockere Schreibstil mit vielen Beispielen und Anekdoten ließ mich das Buch schnell lesen und den Einstieg auch immer wieder schnell finden (obwohl ich oft unterbrochen wurde, da ich mir das Buch immer morgens in der S-Bahn gegönnt habe)

– Hong Liu arbeitet klar den Aspekt der Heilung heraus. In meinen Kursen weise ich in der ersten Stunde meist darauf hin, dass Qigong vornehmlich der Gesunderhaltung dient. Was Hong Liu beschreibt reicht viel weiter und das habe ich mit sehr viel Interesse gelesen.

– Die Doppelbelastung durch sein Wirken als Arzt und seiner Ausbildungszeit als Qigongmeisterschüler verleiht den Übungsbeschreibungen und allem, was er einem im zweiten Teil des Buches an die Hand gibt, immens an Wert.

– Die Geschichten geben Einblick in die chinesische Welt und somit auch zum Ursprung von Qigong.

Infos zum Buch

Hong, Liu: Das Qigong-Wunder Unterweisungen in der Kunst des heilenden Qi Gong durch einen chinesischen Meister

ISBN 3-426-87002-9

Copyright 1997

Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München

Zum Video über das Buch:

Und wer das Ganze lieber anschaut als zu lesen, hier gehts zum Video auf Youtube

Zwischenmenschliche Beziehungen

Sie können wahre Energieräuber sein: zwischenmenschliche Beziehungen. Was ist die Lösung? Sie einfach nicht einzugehen, in ein buddhistisches Kloster in die Berge zu ziehen oder besser noch sich dort eine Höhle zu suchen, um dort in trauter Einsamkeit die Stufen der Meditation zu erklimmen?

In einer Harvardstudie wurde und wird heute noch der Lebenswandel von 80 Männern, arm wie reich, untersucht und führte zu Tage: Es sind nicht der optimale Cholesterinspiegel, Geld oder die höchste Treppenstufe der Karriereleiter, die ein glückliches, langes Leben ausmachen. Es ist das soziale Geflecht um einen herum, ein feinmaschiges Netz von Menschen, das einen zuverlässig auffängt, wenn es einmal brenzlig wird, nicht jeder Tag eitel Sonnenschein ist.

Darf ich mich also glücklich schätzen, wenn ich in einem sozialen Netzwerk bei der Anzahl der Freund die 1000er-Grenze sprenge? Oberflächlich betrachtet vielleicht, aber es geht um die Qualität der Kontakte. Was eine Beziehung ausmacht, erklärt Vera Birkenbihl ganz wunderbar in diesem Video (ein sehr interessanter Vortrag; wovon ich jetzt schreibe seht ihr ab Minute 30:50). Skurrilerweise baut man eine Beziehung zu jemandem auf, indem man darüber erzählt, was einen selbst bewegt. Und ebenso macht es der Gesprächspartner. Man spricht also gemeinsam über sich selbst. Diese Denkweise ließ mich Beziehungen zu meinen Mitmenschen mit neuen Augen sehen und überdenken. Menschen, die nichts über sich erzählt haben, hatten vielleicht nie die Absicht eine Beziehung zu mir aufzubauen. Wieder anderen gab ich selbst keine Möglichkeit eine Beziehung aufzubauen, da ich selbst nichts von mir erzählte…

Und wie ist das bei der Familie? Es gibt Geschwister, die sich über Jahre nicht sprechen und doch ist eine Beziehung da. Vielleicht liegt es daran, dass man die prägenden Jahre miteinander verbracht hat. Man hat hautnah mitbekommen, was einen damals bewegte, denn man ist zusammen aufgewachsen.

Die Familie mag in der Tat manchmal kraftraubend sein, aber blicke ich zurück so mache ich dort die glücklichsten Momente meines Lebens ausfindig, die Momente, in denen ich mich einfach erfrischend lebendig gefühlt habe.

Was ist mit Menschen, die einen ständig runterziehen, einem die Kraft rauben? Zum Ende meiner Qigong-Lehrer-Ausbildung hörte ich von Energievampiren. Teilnehmern, die erschöpft und abgekämpft in den Kurs kommen und unentwegt die Energie des Kursleiters ziehen. Ich beschäftigte mich mit Schutzmechanismen und begann erste Vampire unter den Teilnehmern ausfindig zu machen. Hmmm, XY steht immer neben mir… Ich weiß nicht mehr wann, aber ich verabschiedete mich wieder von der Vorstellung, dass es so etwas wie Energievampire überhaupt gibt. Ich sehe nun jeden Menschen als Spiegel meiner selbst und seit ich das tue, habe ich die aufgewecktesten und interessiertesten Kursteilnehmer, die ich mir wünschen kann 🙂

Mit diesen Erkenntnissen werde ich wohl künftig besonnener an alte, gewachsene aber auch an neue Beziehungen herangehen können. Ich hoffe auch für Dich war der ein oder andere positive Impuls dabei.

Liebe Grüße

Daniel

Hypnose

„Du wirst gaaaaanz ruhig und folgst dem Pendel mit deinen Augen.“ So oder so ähnlich war meine Vorstellung von Hypnose. Gepaart mit dem Bild der Schlange Ka aus dem Dschungelbuch, die Ihre Beute bevor sie sie verschlingt mit Ihrem Hypno-Blick in den Bann zieht, wehr- und willenlos macht.

Ein Kursteilnehmer rief mir das Thema ins Bewusstsein, indem er mir begeistert von einem Auftritt des Show-Hypnotiseurs Jan Becker erzählte. Da ich Gemeinsamkeiten mit Qigong entdeckte, fing ich an zum Thema zu recherchieren. Ich nahm mir Jan Beckers Buch „Du wirst tun, was ich will!“ zur Brust und dank der lockeren Schreibweise war es schnell gelesen. Im Zuge meiner weiteren Recherche stieß ich darauf, dass man mittels Hypnose leidige Gewohnheiten wie z.B. Rauchen loslassen kann. Zudem kann man im „Hirncomputer“ chronische Schmerzen, die sich gespeichert haben, löschen.

Welch „tolles“ Testfeld ich doch hatte, um nun in die Hypnose-Praxis zu starten: Seit geraumer Zeit begleiten mich Zahnschmerzen, wohin ich auch gehe. Ausgelöst an einem Zahn, den seit Kindertagen eine tiefe Füllung ziert. Mein Zahnarzt konnte keinen Grund für den Dauerschmerz erkennen und ich sollte nun abwarten bis es nicht mehr auszuhalten sei und könne dann zur Wurzelbehandlung kommen. Prima!

Ich beschloss also aufgrund der Zahnschmerzen  einen erfahrenen Hypnotherapeuten aufzusuchen. Vor meinem Hypnose-Ersttermin war ich schon etwas aufgeregt. Was würde passieren und bin ich dem Therapeuten/Arzt ausgeliefert? Wie fühlt sich das an? Die erste Sitzung haben wir kurzerhand verplaudert bis auf ein paar Vortests, die mehr oder minder gut funktionierten. Und auch die zweite Sitzung war schon zu zwei Dritteln verstrichen als ich mich auf die Liege legen konnte. Wir begaben uns auf eine Phantasiereise an einen Strand meiner Wahl wie ich sie schon etliche Male mit meinen Kursteilnehmern unternommen habe. Zunächst sträubte sich irgendetwas in mir gegen genannte Bilder und Vorstellungen, aber irgendwann flossen meine eigenen Bilder mit ein und eh ich mich versah lag ich mit bleischweren Armen und Beinen auf der Liege und wurde schubweise von einem angenehmen Kribbeln durchflutet. Die Intensität war um ein Vielfaches stärker als ich es vom Qigong her kannte. Nebenbei „injizierte“ mein Therapeut verbal meinem Unterbewusstsein Ruhe, meiner Seele Leichtigkeit. Erstaunlich war, dass ich bei vollem Bewusstsein war. Abschließend zählte mein Therapeut von drei auf eins, die Schwere in Armen und Beinen verschwand wie er es angesagt hatte und nachdem ich mich „wie ein kleines Kind“ gestreckt hatte fühlte ich mich hellwach und gut erholt.

Tagsdarauf übte ich meine Qigong-Übungen zuhause und tatsächlich bekam ich leichter Zugang zum Spüren. Es war als hätte mir die Hypnose gezeigt wie „tief“ sich das Üben anfühlen kann und in der Tat konnte ich dieses Empfinden/Kribbeln selbst wieder aufrufen.

Noch einmal suchte ich die Praxis meines Therapeuten auf. Diesmal kam es in der Hypnose tatsächlich zu einem intensiven Gefühl ober- und unterhalb der Zähne; nur leider war die Zeit um und kurz nachdem mein Körper anfing in der gewünschten Region zu arbeiten, brachen wir ab. Ich beschloss für mich, dass es an der Zeit war, den Weg alleine weiterzugehen und den Zahnschmerzen selbst „Herr zu werden“.

Mittlerweile habe ich den Zahnarzt gewechselt, zu einem, der in der ganzheitlichen Medizin zuhause ist. Er begrüßte mein Bemühen, die Schmerzen mit Hypnose und Akupunktur in den Griff zu bekommen, fand allerdings feine Risse im Zahn, wodurch der Zahn durch jeden Luftzug und jede Berührung mit Flüssigkeit oder Nahrung aufs Neue gereizt wird. Da gibt es also nichts zu löschen im Schmerzgedächntis.

In diesem Fall konnte mir Hypnose also nicht weiterhelfen, aber ich glaube, dass sie ein mächtiges Werkzeug ist, da sie mit der Kraft der Gedanken hantiert. Bei Ängsten, Kinderwunsch, Rauchentwöhnung oder Schlafstörungen beispielsweise kann Hypnose meiner Meinung das probate Mittel sein.

Aus meinem Alltag ist die Hypnose nicht mehr wegzudenken. Die Kunst der Selbsthypnose beherrsche ich seither nur im Kleinen, aber bisweilen leisten mir auch die Hypnose-CDs von Paul McKenna gute Dienste. Sie dauern in etwa 30 Minuten und kommen nicht annähernd so reißerisch daher wie die Titel der Bücher klingen: Ich mach dich reich, ich mach dich schlank….

Hier meine Hypnose-Bibliothek im Überblick:

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(Viele der Bücher gibt es gebraucht bei rebuy oder medimops zu kaufen für den Bruchteil des Neupreises. Wenn ihr hier über die  Links bestellt weiß rebuy, dass ihr über mich draufgekommen seid und ich bekomme eine kleine Belohnung fürs Werben – Danke!)

Letzten Endes ist es wie beim Qigong. Wer sich darauf einlässt, proftiert am meisten. Vielleicht hat euch meine Erfahrung neugierig gemacht, das würde mich freuen v.a. wenn euch die Hypnose dann weiterbringt. Alles Gute für euch und liebe Grüße!

Daniel

Wasser – Ein Durchblick

Im ersten Beitrag der Off Topic-Rubrik (Themen abseits von Qigong, die mir am Herzen liegen) dreht sich alles um unser Lebenselixier Wasser.

Auf einem Teeseminar, dass ich vor Jahren gemacht habe, lobte der Seminarleiter (, der hauptberuflich bei den Wasserwerken arbeitete,) das deutsche Trinkwasser als das bestkontrollierte Lebensmittel. Hin und wieder bin ich jedoch auf Messen auf Wasserfilterhersteller gestoßen und habe mich gefragt, warum es die denn überhaupt gibt und wiegte mich dann schnell wieder mit der damaligen Aussage “bestkontrolliertes Lebensmittel” aus dem Teeseminar in Sicherheit.

Meine Frau und ich trinken seit eh und je zuhause Leitungswasser. Vor fünf Jahren kam unser erstes Kind auf die Welt. Im Getränkemarkt gibt es Mineralwässer, die sich am besten für Säuglingsnahrung eignen. Brauchen wir das jetzt, haben wir uns gefragt. Wieder dieses Thema und man will ja schließlich das beste für das Kind… Wir sind dem Leitungswasser aber zunächst treu geblieben.

Auf dem Rohkost-Kanal Rohkost 1×1  wurde ein erschwinglicher Wasserfilter vorgestellt, dem ich bis Ende letzten Jahres vertraute, da er laut Hersteller 99 % von Rückständen, die man nicht im Trinkwasser haben will, (Schwermetalle, Pestizide, Medikamentenrückstände…), filtern soll. So, jetzt haben wir ein Wasser, das wir reinen Gewissens auch den Kids einschenken können. Der Meinung war ich, bis…

meine Frau einen Flyer von einem dieser teuren Filteranlagen-Hersteller von einer Messe mitbrachte. Darauf war das Angebot zu lesen, dass ein Vertreter zu einem nach Hause kommt und das Leitungswasser testet, das gefilterte Wasser, sofern man bereits einen Wasserfilter verwendet und im Vergleich das Wasser seiner mitgebrachten Filteranlage. Besser als unser Tischwasserfilter? No way, ich sag nur 99 Prozent.

An Tag X kam nun also der nette Herr zu uns nach Hause und zeigte mir zu Beginn mehrere Ausschnitte von Magazinen der öffentlich-rechtlichen Sender. Zwei der Ausschnitte habe ich auch online gefunden (einfach googlen : 1. plusminus: Wahrheit über unser Trinkwasser; 2. Frontal21: Unterschätzte Gefahr, Mangelnde Kontrolle bei Trinkwasser).

Wir haben viel über das Thema Wasser gesprochen, aber drei Dinge die mich besonders zum Nachdenken anregten, möchte ich kurz zusammenfassen:

  • Der Terminus des bestkontrollierten Lebensmittels ist weise gewählt. In der Tat würde das Trinkwasser gemäß Trinkwasserverordnung auf 43 Stoffe geprüft und sei damit bestkontrolliert; allerdings aus dem einzigen Grund, da es bei anderen Lebensmitteln weniger Kontrollwerte seien. Bis zu 50.000 Stoffe im Wasser gäbe es laut einer Studie im März 2002.
  • Die französische Regierung ließ von 1950 bis 1974 das Trinkwasser untersuchen. Prof. Dr. Louis Vincent kam zu dem Schluss, dass Wasser eine Transportfunktion im Körper erfüllt und diese bis zu dem Grenzwert 200 μS erfüllen kann.  Der Grenzwert gemäß EU Richtlinie liegt bei 400 μS; in Deutschland lag er 1980 noch bei 280 μS und wurde über die Jahre auf das zehnfache (!!!) 2790 μS angehoben.

(kurzer Einschub: in μS wird die Leitfähigkeit des Wassers gemessen. Wahlweise auch in ppm; grob gilt die Faustregel ppm mal 2 = μS)

  • Die Qualität von Filtern variiert. Es wurden wohl auch schon Filter mit Rückständen verkohlter Autoreifen gefunden…

Innerlich wischte ich mir den Schweiß von der Stirn, denn ich hatte bereits einen Filter, der 99 % rausfiltert. Nun kamen wir also zum Wassertest. Hier die Ergebnisse:

Unser Leitungswasser 537 μS

gefiltertes Leitungswasser 542 μS

Mineralwasser 730 μS

das Osmosewasser des Vertreters 32 μS

Obwohl ich wie vorgeschrieben alle zwei Monate die Filterkartusche unseres Tischfilters wechselte, hatte das Leitungswasser einen besseren Wert. Ade Sicherheit, ade 99 % und ade Tischfilter; ich frage mich wieso man so offensiv werben darf und der Filter bringt nichts. Das Mineralwasser, das wir zur Messung verwendet haben, hatten wir zufällig im Haus. Mineralwasser wird weniger  streng kontrolliert als Leitungswasser (nur hinsichtlich 16 Stoffen) und es sei normal, dass der Wert  bei Mineralwasser signifikant höher ist. Wir hätten noch ein gutes. Aus Interesse habe ich gestern im Vergleich das Mineralwasser im Büro gemessen und hatte einen Wert von 2100 μS. Und das Osmosewasser – war lecker; bestimmt auch, weil mir der Vertreter das Bild des Bergquellwassers eingeimpft hatte 🙂

Die Osmoseanlage sollte aber auch ihren Preis haben. 2700 Euro. Mein Gedankengang: okay, wenn wir monatlich hundert Euro… also dann müssten wir in Raten… am besten gleich heute… Als ich meiner Frau davon erzählte zeigte sie mir den Vogel und das Thema Wasser sollte in den nächsten Wochen ein Dauerstreit-Thema werden. Wir gerieten ins alte Fahrwasser um des lieben Frieden willen. Eigentlich schon bescheuert, aber wir haben eine Zeit lang den Tischfilter weiterbenutzt.

In einer Facebook-Gruppe kam kurz darauf das Thema Wasser wieder auf. Da nehmen doch tatsächlich Leute Osmoseanlagen, die für Aquarien gedacht sind, zur Trinkwasseraufbereitung. Kostenpunkt 60 Euro, hmm. Die Spuren der verkohlten Autoreifen in den billigen Filtern kamen mir wieder in den Sinn. Ich suchte also nach einer billigen Osmoseanlage, die explizit für Trinkwasser ausgewiesen ist. UND tada, bin fündig geworden. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich seither keine Hersteller genannt, um niemanden an den Karren zu fahren. Meinen Fund möchte ich aber gerne nennen: http://www.wasserfilter-billiger.de/

Hier gibt es Osmoseanlagen ab 39 Euro. Wir haben uns die Anlage simply pro für 49 Euro “gegönnt”. Hier ein Bild:

Osmoseanalge simply pro

Die Anlage (steht bei uns im Keller) wird einfach an den Wasserhahn rangeschraubt, der rote Schlauch am Hahnaufsatz befestigt und an der Anlage, dann die Membran eingesetzt. Ein schwarzer Schlauch leitet das Abwasser aus der Anlage; wir nehmen das zum Baden und für die Blumen. Ein blauer Schlauch führt das Osmosewasser.

In den zwei Stunden, die ich jetzt an diesem Artikel geschrieben habe, haben sich beide Kanister gefüllt d.h. 10 Liter Osmosewasser, 20 Liter Abwasser, was ganz fantastisch ist, wenn ich es mit Herstellerangaben vergleiche. Dort steht nämlich: auf einen Liter Osmosewasser kommen vier Liter Abwasser. Wir haben hier ein Verhältnis von 1:2, statt 1:4. Man braucht für die Anlage mindestens einen Leitungsdruck von 3 bar. Folgekosten der Anlage sind denkbar gering: alle 6 Monate werden die Filter getauscht (etwa 15 Euro) und alle zwei Jahre die Membran (etwa 25 Euro).

Kritiker sagen “Osmosewasser ist totes Wasser”.  Es ist richtig, dass auch die Mineralien herausgefiltert werden, aber diese können wir in größeren Mengen mit der Nahrung zu uns nehmen.

Und trotzdem remineralisieren wir, sicher ist sicher. Michael Scholze, mein Favorit-Nummer1-Blogger zum Thema Wasser, beschreibt in einem seiner Videos wie das geht. Man legt Salzkristalle in ein Glas, gießt sie mit Osmosewasser auf und es entsteht Sole. Der Kristall löst sich auf bis ein bestimmter Salzgehalt im Wasser erreicht ist. Taucht nun einen Löffel in die Sole, lasst ihn abtropfen und rührt kurz in eurem gefüllten Wasserkrug. Das reicht aus und die Veränderung ist messbar.

In unserem Krug liegen auch noch Steine, die das Wasser beleben sollen. Ich habe da einmal Bilder der Wasserstruktur gesehen und wie diese Steine sie verändern/aufblühen lassen. Aber da kennt ihr euch ja vielleicht besser aus 🙂 Lasst gerne einen Kommentar oder Link da, wenn ihr wisst, welche Steine, was bewirken oder wenn ihr einfach Anmerkungen zum Thema habt. Ich hoffe der Artikel hilft in irgendeiner Form weiter.

Viele liebe Grüße

Daniel

(P.S.: das Beste ist, dass der Hersteller mit der Edelanlage, der bei uns zuhause war, der selbe ist wie der günstige d.h. keine Autoreifen in den Filtern, sondern Kokosfasern; die Firmenadresse ist identisch. Offenbar werden so unterschiedliche Käuferschichten abgedeckt. Ich investiere gerne 2650 Euro weniger 😉 )

Update 2017: Die oben erwähnte Anlage ist seit Monaten nicht mehr zu bestellen, aber es gibt Alternativen wie z.B. diese hier. Und sollte die auch bald nicht mehr aktuell sein, einfach “Osmoseanlage günstig” googlen und ihr werdet fündig. In diesem Sinne – frohes Wassertrinken 🙂

Qigong und Veganismus

Auf den ersten Blick zwei eigenständige Themen. Sie sind zentral in meinem Leben, im Laufe der Jahre regelrecht Pfeiler davon geworden. In meiner Abschlussarbeit zum Qigong-Lehrer, habe ich unter die Lupe genommen, ob es Überschneidungen der beiden Bereiche gibt und sie sich gegenseitig beeinflussen. Im Zuge der Recherchen habe ich mich auch mit dem Vegan-Koch Surdham Goeb zum Plausch in München getroffen. So entstanden ist ein Gedankenkonstrukt, das in der April-Ausgabe 2016 des tiandiren journals mit dem Leitthema “Qigong und Ernährung” erschienen ist. Freundlicher- und erfreulicherweise darf ich den Auszug des Magazines in meinem Blog posten; vielen Dank dafür an Barbara und Agnes vom tiandiren-Team. Viele Freude beim Lesen!

2016 tiandiren Überlegungen zu Qigong und Veganismus sw

Für die bessere Lesbarkeit in schwarzweiß, die Bilder, die kaum zu sehen sind, sahen wie folgt aus:

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Meine Mädels und ich bei den Hasen der Nachbarin

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Die Schillerhöhe im beschaulichen Marbach am Neckar, in das meine family und ich gezogen sind. (Das Bild wurde aus Platzmangel aus dem Artikel rausgenommen; aber hier ist Platz.)

Und dann war, da noch ein Foto von mir drin, aber wie ich aussehe, wisst ihr wohl mittlerweile 😉

Was im Magazin keinen Platz mehr fand, war diese umfassende Übersicht des Vebu über die Folgen des Fleischkonsums

Folgen des Fleischkonsums

und folgende Liste an Medien für alle, die sich über das Thema Veganismus informieren möchten:

BÜCHER

Campbell, T. Colin und Thomas M.: China Study – Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise (ISBN-10: 3864010012 ISBN-13: 978-3864010019)
Die China Studie stellt Zusammenhänge her zwischen tiereiweißreicher Ernährung und der Entstehung von chronischen Krankheiten, wie Krebs, Herzerkrankungen, Adipositas oder Multipler Sklerose. Dieses Buch ist gut geeignet, wenn man es statistisch mag – die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Duve, Karen: Anständig essen (ISBN-10: 3869710284, ISBN-13: 978-3869710280)
Karen Duve setzt sich im Selbstversuch intensiv mit vegetarischer, veganer und frutarischer Ernährung auseinander – sehr informativ und angenehm zu lesen.

Goeb, Surdham: Vegan Daily (ISBN: 978-3-03800-821-7)
Ein optimales Kochbuch mit alltagstauglichen Gerichten, optimal zum Einstieg in die vegane Ernährung mit Angaben zu Jahreszeiten, Aufwendigkeit der Gerichte u.v.m. .

Halser, Marlene: Go vegan! Warum wir ohne tierische Produkte glücklicher und besser leben. (ISBN-10: 3868833064, ISBN-13: 978-3868833065)
Dieses Buch zeigt die Vielseitigkeit der Argumente, die für eine vegane Lebensweise sprechen. 21 Protagonisten der veganen Szene melden sich zu Wort: vom Arzt, über den Unternehmer bis zum Gewichtheber.

Henrich, Dr. med. Ernst Walter: vegan – Die gesündeste Ernährung
Diese kostenlose Broschüre klärt umfassend auf, warum Veganismus für einen selber, für die Wahrung der Menschenrechte, aus moralischen Gründen, zur Wahrung von Tierschutz und Tierrechten, für Klima- und Umweltschutz und aus religiöser Sicht die sinnvollste Ernährungsform darstellt. Kostenlos online im Internet [Stand: 08.06.2016]

Hildmann, Attila: Vegan for youth (ISBN-10: 3938100915, ISBN-13: 978-3938100912)
Über Rezepte hinaus bietet dieses Buch ein 60-Tage-Programm, bestimmt von Meditation (inklusive drei kleiner Qigong-Übungen), Bewegung und Ernährung. Hildmann unternimmt zudem den Versuch, zu messen, welchen Einfluss die vegane Ernährung auf den Alterungsprozess hat.

Joy, Melanie: Warum wir Hunde streicheln, Schweine essen und Kühe anziehen (ISBN-10: 3981462173, ISBN-13: 978-3981462173)
Die Psychologin Joy ergründet in diesem Buch, wie der Mensch sich der Ideologie des Karnismus hingibt, um seinen Verzehr von Fleisch als normal und notwendig zu erachten und wie er so das Mitgefühl für die betroffenen Tiere ausblenden kann.

Mattukat, Jumana: Mami, ist das vegan? Ein Erfahrungsbericht (ISBN-10: 3899017188
ISBN-13: 978-3899017182)
Eine vegane Mutter in einer bis dato nicht veganen Familie schreibt über ihre Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse. Familienfreundliche (nicht aufwendig, gesund und schmeckt Kindern) Rezepte finden sich im Anhang.

Schorlau, Wolfgang: Am zwölften Tag (ISBN-10: 3462045474, ISBN-13: 978-3462045475)
Wer sich dem Thema auf „unterhaltsame“ Weise nähern möchte, hat mit diesem Krimi die Gelegenheit dazu. Auf der Suche nach seinem Sohn erhält Privatdetektiv Dengler tiefe Einblicke in die Machenschaften der Massentierhaltungsindustrie. Mittlerweile ist dieses Buch verfilmt, nur wurde der Fokus dabei auf Action gelegt und so wird der Film leider der toll recherchierten und informativen Vorlage von Schorlau in meinen Augen nicht ansatzweise gerecht.

FILME
Earthlings
Eine Warnung und Empfehlung zugleich gebe ich für den Film earthlings. Man kann ihn sich kostenlos im Internet hier ansehen [Stand 08.04.2016]. Der Film zeigt schonungslos, wozu die Spezies Mensch im Umgang mit Tieren in der Lage ist. Die zehn Minuten, die ich davon gesehen habe, erleichterten mir die Entscheidung, auf tierische Produkte zu verzichten.

Gabel statt Skalpell
Wem es zu trocken ist, die China Study in Buchform (s.o.) zu lesen, kann sich den Film darüber ansehen. Auch diesen Film kann man sich auf www. earthlings.de kostenlos ansehen.[Stand 08.04.2016]

More than honey
Honig war für mich lange ein Grenzthema im veganen Dasein. Wieso sollte es verwerflich sein, Honig zu konsumieren? Bienen produzieren doch mehr als sie brauchen. Der Film more than honey zeigt, wie der Mensch sein Wissen über Bienen ausnutzt und in meinen Augen ausreizt.

Unser täglich Brot
Dieser Film kommt ohne viele Worte und ohne Bewertung aus. Er zeigt „nur“, welches Ausmaß die Nahrungsmittelproduktion angenommen hat, wie industrialisiert sie ist

SONSTIGES
Das VeganStart-Programm
Da der erste Monat bei der Umstellung auf die vegane Lebensweise als schwierig gilt, hat PETA Deutschland e.V. dieses Programm ins Leben gerufen. Unter www.veganstart.de meldet man sich mit einer E-Mail-Adresse an und erhält 30 Tage lang Tipps, Tricks und Informationen zum veganen Leben. Zudem kann man seine Fragen an Experten richten, die dann weiterhelfen.

Musikvideo Thomas D – Gebet
Dieses Musik-Video zeigt wunderbare Naturaufnahmen und das Lied thematisiert den Fleischkonsum. Bleibt noch anzumerken, dass Musik Geschmackssache ist.
Online im Internet  [Stand: 08.04.2016]

Bitte lächeln – Meditation zum mitmachen

Das Lächeln ist im Qigong (zumindest in meinen Kursstunden) ein ganz elementarer Bestandteil. Mit dem Einsetzen des Lächelns werden alle Gesichtmuskeln entspannt; ein angedeutetes Lächelns reicht dafür schon aus. Ich lade Dich ein, in dieser Meditation ein Stück weiterzugehen, das Lächeln über Dein Gesicht wandern zu lassen, einkehren zu lassen; und vielleicht wirst Du Dir, wenn Du die Meditation ein paar Mal mitgeübt hast, auch im Alltag des Lächelns wieder bewusst.

Hier geht es zum Video auf YouTube:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=LN_mtJ53q7c

Impulsgeber für diese Meditation war das Buch “Ich pflanze ein Lächeln” von Thich Nhat Hanh. Eines der wenigen Bücher, die ich mehrfach gelesen habe. Hier noch die weiteren Daten zum Buch: ISBN-10: 3442217822 / ISBN-13: 978-3442217823

Qigong-Gehen

Was man vielleicht schon einmal in Zusammenhang mit der Krebstherapie gehört hat, ist das Guolin-Gehen. Dabei handelt es sich um eine Form des Qigong-Gehens, die Frau Li in den 50er Jahren entwickelte. Mir vertraut ist das organstärkende Qigong-Gehen, das Prof. Cong nach Europa brachte. Den unterschiedlichen Arten des Qigong-Gehens ist gemein, dass sie aus westlicher Perspektive von außen betrachtet seltsam anmuten. Eine Form des Gehens, die nicht der Fortbewegung sondern der Gesundheit dient. Jede Art des Qigong-Gehens birgt eigene gesundheitliche Vorteile, in deren Genuss man durch beständiges, ausdauerndes Üben kommen kann.