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Zwischenmenschliche Beziehungen

Sie können wahre Energieräuber sein: zwischenmenschliche Beziehungen. Was ist die Lösung? Sie einfach nicht einzugehen, in ein buddhistisches Kloster in die Berge zu ziehen oder besser noch sich dort eine Höhle zu suchen, um dort in trauter Einsamkeit die Stufen der Meditation zu erklimmen?

In einer Harvardstudie wurde und wird heute noch der Lebenswandel von 80 Männern, arm wie reich, untersucht und führte zu Tage: Es sind nicht der optimale Cholesterinspiegel, Geld oder die höchste Treppenstufe der Karriereleiter, die ein glückliches, langes Leben ausmachen. Es ist das soziale Geflecht um einen herum, ein feinmaschiges Netz von Menschen, das einen zuverlässig auffängt, wenn es einmal brenzlig wird, nicht jeder Tag eitel Sonnenschein ist.

Darf ich mich also glücklich schätzen, wenn ich in einem sozialen Netzwerk bei der Anzahl der Freund die 1000er-Grenze sprenge? Oberflächlich betrachtet vielleicht, aber es geht um die Qualität der Kontakte. Was eine Beziehung ausmacht, erklärt Vera Birkenbihl ganz wunderbar in diesem Video (ein sehr interessanter Vortrag; wovon ich jetzt schreibe seht ihr ab Minute 30:50). Skurrilerweise baut man eine Beziehung zu jemandem auf, indem man darüber erzählt, was einen selbst bewegt. Und ebenso macht es der Gesprächspartner. Man spricht also gemeinsam über sich selbst. Diese Denkweise ließ mich Beziehungen zu meinen Mitmenschen mit neuen Augen sehen und überdenken. Menschen, die nichts über sich erzählt haben, hatten vielleicht nie die Absicht eine Beziehung zu mir aufzubauen. Wieder anderen gab ich selbst keine Möglichkeit eine Beziehung aufzubauen, da ich selbst nichts von mir erzählte…

Und wie ist das bei der Familie? Es gibt Geschwister, die sich über Jahre nicht sprechen und doch ist eine Beziehung da. Vielleicht liegt es daran, dass man die prägenden Jahre miteinander verbracht hat. Man hat hautnah mitbekommen, was einen damals bewegte, denn man ist zusammen aufgewachsen.

Die Familie mag in der Tat manchmal kraftraubend sein, aber blicke ich zurück so mache ich dort die glücklichsten Momente meines Lebens ausfindig, die Momente, in denen ich mich einfach erfrischend lebendig gefühlt habe.

Was ist mit Menschen, die einen ständig runterziehen, einem die Kraft rauben? Zum Ende meiner Qigong-Lehrer-Ausbildung hörte ich von Energievampiren. Teilnehmern, die erschöpft und abgekämpft in den Kurs kommen und unentwegt die Energie des Kursleiters ziehen. Ich beschäftigte mich mit Schutzmechanismen und begann erste Vampire unter den Teilnehmern ausfindig zu machen. Hmmm, XY steht immer neben mir… Ich weiß nicht mehr wann, aber ich verabschiedete mich wieder von der Vorstellung, dass es so etwas wie Energievampire überhaupt gibt. Ich sehe nun jeden Menschen als Spiegel meiner selbst und seit ich das tue, habe ich die aufgewecktesten und interessiertesten Kursteilnehmer, die ich mir wünschen kann 🙂

Mit diesen Erkenntnissen werde ich wohl künftig besonnener an alte, gewachsene aber auch an neue Beziehungen herangehen können. Ich hoffe auch für Dich war der ein oder andere positive Impuls dabei.

Liebe Grüße

Daniel

Hypnose

„Du wirst gaaaaanz ruhig und folgst dem Pendel mit deinen Augen.“ So oder so ähnlich war meine Vorstellung von Hypnose. Gepaart mit dem Bild der Schlange Ka aus dem Dschungelbuch, die Ihre Beute bevor sie sie verschlingt mit Ihrem Hypno-Blick in den Bann zieht, wehr- und willenlos macht.

Ein Kursteilnehmer rief mir das Thema ins Bewusstsein, indem er mir begeistert von einem Auftritt des Show-Hypnotiseurs Jan Becker erzählte. Da ich Gemeinsamkeiten mit Qigong entdeckte, fing ich an zum Thema zu recherchieren. Ich nahm mir Jan Beckers Buch „Du wirst tun, was ich will!“ zur Brust und dank der lockeren Schreibweise war es schnell gelesen. Im Zuge meiner weiteren Recherche stieß ich darauf, dass man mittels Hypnose leidige Gewohnheiten wie z.B. Rauchen loslassen kann. Zudem kann man im „Hirncomputer“ chronische Schmerzen, die sich gespeichert haben, löschen.

Welch „tolles“ Testfeld ich doch hatte, um nun in die Hypnose-Praxis zu starten: Seit geraumer Zeit begleiten mich Zahnschmerzen, wohin ich auch gehe. Ausgelöst an einem Zahn, den seit Kindertagen eine tiefe Füllung ziert. Mein Zahnarzt konnte keinen Grund für den Dauerschmerz erkennen und ich sollte nun abwarten bis es nicht mehr auszuhalten sei und könne dann zur Wurzelbehandlung kommen. Prima!

Ich beschloss also aufgrund der Zahnschmerzen  einen erfahrenen Hypnotherapeuten aufzusuchen. Vor meinem Hypnose-Ersttermin war ich schon etwas aufgeregt. Was würde passieren und bin ich dem Therapeuten/Arzt ausgeliefert? Wie fühlt sich das an? Die erste Sitzung haben wir kurzerhand verplaudert bis auf ein paar Vortests, die mehr oder minder gut funktionierten. Und auch die zweite Sitzung war schon zu zwei Dritteln verstrichen als ich mich auf die Liege legen konnte. Wir begaben uns auf eine Phantasiereise an einen Strand meiner Wahl wie ich sie schon etliche Male mit meinen Kursteilnehmern unternommen habe. Zunächst sträubte sich irgendetwas in mir gegen genannte Bilder und Vorstellungen, aber irgendwann flossen meine eigenen Bilder mit ein und eh ich mich versah lag ich mit bleischweren Armen und Beinen auf der Liege und wurde schubweise von einem angenehmen Kribbeln durchflutet. Die Intensität war um ein Vielfaches stärker als ich es vom Qigong her kannte. Nebenbei „injizierte“ mein Therapeut verbal meinem Unterbewusstsein Ruhe, meiner Seele Leichtigkeit. Erstaunlich war, dass ich bei vollem Bewusstsein war. Abschließend zählte mein Therapeut von drei auf eins, die Schwere in Armen und Beinen verschwand wie er es angesagt hatte und nachdem ich mich „wie ein kleines Kind“ gestreckt hatte fühlte ich mich hellwach und gut erholt.

Tagsdarauf übte ich meine Qigong-Übungen zuhause und tatsächlich bekam ich leichter Zugang zum Spüren. Es war als hätte mir die Hypnose gezeigt wie „tief“ sich das Üben anfühlen kann und in der Tat konnte ich dieses Empfinden/Kribbeln selbst wieder aufrufen.

Noch einmal suchte ich die Praxis meines Therapeuten auf. Diesmal kam es in der Hypnose tatsächlich zu einem intensiven Gefühl ober- und unterhalb der Zähne; nur leider war die Zeit um und kurz nachdem mein Körper anfing in der gewünschten Region zu arbeiten, brachen wir ab. Ich beschloss für mich, dass es an der Zeit war, den Weg alleine weiterzugehen und den Zahnschmerzen selbst „Herr zu werden“.

Mittlerweile habe ich den Zahnarzt gewechselt, zu einem, der in der ganzheitlichen Medizin zuhause ist. Er begrüßte mein Bemühen, die Schmerzen mit Hypnose und Akupunktur in den Griff zu bekommen, fand allerdings feine Risse im Zahn, wodurch der Zahn durch jeden Luftzug und jede Berührung mit Flüssigkeit oder Nahrung aufs Neue gereizt wird. Da gibt es also nichts zu löschen im Schmerzgedächntis.

In diesem Fall konnte mir Hypnose also nicht weiterhelfen, aber ich glaube, dass sie ein mächtiges Werkzeug ist, da sie mit der Kraft der Gedanken hantiert. Bei Ängsten, Kinderwunsch, Rauchentwöhnung oder Schlafstörungen beispielsweise kann Hypnose meiner Meinung das probate Mittel sein.

Aus meinem Alltag ist die Hypnose nicht mehr wegzudenken. Die Kunst der Selbsthypnose beherrsche ich seither nur im Kleinen, aber bisweilen leisten mir auch die Hypnose-CDs von Paul McKenna gute Dienste. Sie dauern in etwa 30 Minuten und kommen nicht annähernd so reißerisch daher wie die Titel der Bücher klingen: Ich mach dich reich, ich mach dich schlank….

Hier meine Hypnose-Bibliothek im Überblick:

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(Viele der Bücher gibt es gebraucht bei rebuy oder medimops zu kaufen für den Bruchteil des Neupreises. Wenn ihr hier über die  Links bestellt weiß rebuy, dass ihr über mich draufgekommen seid und ich bekomme eine kleine Belohnung fürs Werben – Danke!)

Letzten Endes ist es wie beim Qigong. Wer sich darauf einlässt, proftiert am meisten. Vielleicht hat euch meine Erfahrung neugierig gemacht, das würde mich freuen v.a. wenn euch die Hypnose dann weiterbringt. Alles Gute für euch und liebe Grüße!

Daniel

Wasser – Ein Durchblick

Im ersten Beitrag der Off Topic-Rubrik (Themen abseits von Qigong, die mir am Herzen liegen) dreht sich alles um unser Lebenselixier Wasser.

Auf einem Teeseminar, dass ich vor Jahren gemacht habe, lobte der Seminarleiter (, der hauptberuflich bei den Wasserwerken arbeitete,) das deutsche Trinkwasser als das bestkontrollierte Lebensmittel. Hin und wieder bin ich jedoch auf Messen auf Wasserfilterhersteller gestoßen und habe mich gefragt, warum es die denn überhaupt gibt und wiegte mich dann schnell wieder mit der damaligen Aussage „bestkontrolliertes Lebensmittel“ aus dem Teeseminar in Sicherheit.

Meine Frau und ich trinken seit eh und je zuhause Leitungswasser. Vor fünf Jahren kam unser erstes Kind auf die Welt. Im Getränkemarkt gibt es Mineralwässer, die sich am besten für Säuglingsnahrung eignen. Brauchen wir das jetzt, haben wir uns gefragt. Wieder dieses Thema und man will ja schließlich das beste für das Kind… Wir sind dem Leitungswasser aber zunächst treu geblieben.

Auf dem Rohkost-Kanal Rohkost 1×1  wurde ein erschwinglicher Wasserfilter vorgestellt, dem ich bis Ende letzten Jahres vertraute, da er laut Hersteller 99 % von Rückständen, die man nicht im Trinkwasser haben will, (Schwermetalle, Pestizide, Medikamentenrückstände…), filtern soll. So, jetzt haben wir ein Wasser, das wir reinen Gewissens auch den Kids einschenken können. Der Meinung war ich, bis…

meine Frau einen Flyer von einem dieser teuren Filteranlagen-Hersteller von einer Messe mitbrachte. Darauf war das Angebot zu lesen, dass ein Vertreter zu einem nach Hause kommt und das Leitungswasser testet, das gefilterte Wasser, sofern man bereits einen Wasserfilter verwendet und im Vergleich das Wasser seiner mitgebrachten Filteranlage. Besser als unser Tischwasserfilter? No way, ich sag nur 99 Prozent.

An Tag X kam nun also der nette Herr zu uns nach Hause und zeigte mir zu Beginn mehrere Ausschnitte von Magazinen der öffentlich-rechtlichen Sender. Zwei der Ausschnitte habe ich auch online gefunden (einfach googlen : 1. plusminus: Wahrheit über unser Trinkwasser; 2. Frontal21: Unterschätzte Gefahr, Mangelnde Kontrolle bei Trinkwasser).

Wir haben viel über das Thema Wasser gesprochen, aber drei Dinge die mich besonders zum Nachdenken anregten, möchte ich kurz zusammenfassen:

  • Der Terminus des bestkontrollierten Lebensmittels ist weise gewählt. In der Tat würde das Trinkwasser gemäß Trinkwasserverordnung auf 43 Stoffe geprüft und sei damit bestkontrolliert; allerdings aus dem einzigen Grund, da es bei anderen Lebensmitteln weniger Kontrollwerte seien. Bis zu 50.000 Stoffe im Wasser gäbe es laut einer Studie im März 2002.
  • Die französische Regierung ließ von 1950 bis 1974 das Trinkwasser untersuchen. Prof. Dr. Louis Vincent kam zu dem Schluss, dass Wasser eine Transportfunktion im Körper erfüllt und diese bis zu dem Grenzwert 200 μS erfüllen kann.  Der Grenzwert gemäß EU Richtlinie liegt bei 400 μS; in Deutschland lag er 1980 noch bei 280 μS und wurde über die Jahre auf das zehnfache (!!!) 2790 μS angehoben.

(kurzer Einschub: in μS wird die Leitfähigkeit des Wassers gemessen. Wahlweise auch in ppm; grob gilt die Faustregel ppm mal 2 = μS)

  • Die Qualität von Filtern variiert. Es wurden wohl auch schon Filter mit Rückständen verkohlter Autoreifen gefunden…

Innerlich wischte ich mir den Schweiß von der Stirn, denn ich hatte bereits einen Filter, der 99 % rausfiltert. Nun kamen wir also zum Wassertest. Hier die Ergebnisse:

Unser Leitungswasser 537 μS

gefiltertes Leitungswasser 542 μS

Mineralwasser 730 μS

das Osmosewasser des Vertreters 32 μS

Obwohl ich wie vorgeschrieben alle zwei Monate die Filterkartusche unseres Tischfilters wechselte, hatte das Leitungswasser einen besseren Wert. Ade Sicherheit, ade 99 % und ade Tischfilter; ich frage mich wieso man so offensiv werben darf und der Filter bringt nichts. Das Mineralwasser, das wir zur Messung verwendet haben, hatten wir zufällig im Haus. Mineralwasser wird weniger  streng kontrolliert als Leitungswasser (nur hinsichtlich 16 Stoffen) und es sei normal, dass der Wert  bei Mineralwasser signifikant höher ist. Wir hätten noch ein gutes. Aus Interesse habe ich gestern im Vergleich das Mineralwasser im Büro gemessen und hatte einen Wert von 2100 μS. Und das Osmosewasser – war lecker; bestimmt auch, weil mir der Vertreter das Bild des Bergquellwassers eingeimpft hatte 🙂

Die Osmoseanlage sollte aber auch ihren Preis haben. 2700 Euro. Mein Gedankengang: okay, wenn wir monatlich hundert Euro… also dann müssten wir in Raten… am besten gleich heute… Als ich meiner Frau davon erzählte zeigte sie mir den Vogel und das Thema Wasser sollte in den nächsten Wochen ein Dauerstreit-Thema werden. Wir gerieten ins alte Fahrwasser um des lieben Frieden willen. Eigentlich schon bescheuert, aber wir haben eine Zeit lang den Tischfilter weiterbenutzt.

In einer Facebook-Gruppe kam kurz darauf das Thema Wasser wieder auf. Da nehmen doch tatsächlich Leute Osmoseanlagen, die für Aquarien gedacht sind, zur Trinkwasseraufbereitung. Kostenpunkt 60 Euro, hmm. Die Spuren der verkohlten Autoreifen in den billigen Filtern kamen mir wieder in den Sinn. Ich suchte also nach einer billigen Osmoseanlage, die explizit für Trinkwasser ausgewiesen ist. UND tada, bin fündig geworden. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich seither keine Hersteller genannt, um niemanden an den Karren zu fahren. Meinen Fund möchte ich aber gerne nennen: http://www.wasserfilter-billiger.de/

Hier gibt es Osmoseanlagen ab 39 Euro. Wir haben uns die Anlage simply pro für 49 Euro „gegönnt“. Hier ein Bild:

Osmoseanalge simply pro

Die Anlage (steht bei uns im Keller) wird einfach an den Wasserhahn rangeschraubt, der rote Schlauch am Hahnaufsatz befestigt und an der Anlage, dann die Membran eingesetzt. Ein schwarzer Schlauch leitet das Abwasser aus der Anlage; wir nehmen das zum Baden und für die Blumen. Ein blauer Schlauch führt das Osmosewasser.

In den zwei Stunden, die ich jetzt an diesem Artikel geschrieben habe, haben sich beide Kanister gefüllt d.h. 10 Liter Osmosewasser, 20 Liter Abwasser, was ganz fantastisch ist, wenn ich es mit Herstellerangaben vergleiche. Dort steht nämlich: auf einen Liter Osmosewasser kommen vier Liter Abwasser. Wir haben hier ein Verhältnis von 1:2, statt 1:4. Man braucht für die Anlage mindestens einen Leitungsdruck von 3 bar. Folgekosten der Anlage sind denkbar gering: alle 6 Monate werden die Filter getauscht (etwa 15 Euro) und alle zwei Jahre die Membran (etwa 25 Euro).

Kritiker sagen „Osmosewasser ist totes Wasser“.  Es ist richtig, dass auch die Mineralien herausgefiltert werden, aber diese können wir in größeren Mengen mit der Nahrung zu uns nehmen.

Und trotzdem remineralisieren wir, sicher ist sicher. Michael Scholze, mein Favorit-Nummer1-Blogger zum Thema Wasser, beschreibt in einem seiner Videos wie das geht. Man legt Salzkristalle in ein Glas, gießt sie mit Osmosewasser auf und es entsteht Sole. Der Kristall löst sich auf bis ein bestimmter Salzgehalt im Wasser erreicht ist. Taucht nun einen Löffel in die Sole, lasst ihn abtropfen und rührt kurz in eurem gefüllten Wasserkrug. Das reicht aus und die Veränderung ist messbar.

In unserem Krug liegen auch noch Steine, die das Wasser beleben sollen. Ich habe da einmal Bilder der Wasserstruktur gesehen und wie diese Steine sie verändern/aufblühen lassen. Aber da kennt ihr euch ja vielleicht besser aus 🙂 Lasst gerne einen Kommentar oder Link da, wenn ihr wisst, welche Steine, was bewirken oder wenn ihr einfach Anmerkungen zum Thema habt. Ich hoffe der Artikel hilft in irgendeiner Form weiter.

Viele liebe Grüße

Daniel

(P.S.: das Beste ist, dass der Hersteller mit der Edelanlage, der bei uns zuhause war, der selbe ist wie der günstige d.h. keine Autoreifen in den Filtern, sondern Kokosfasern; die Firmenadresse ist identisch. Offenbar werden so unterschiedliche Käuferschichten abgedeckt. Ich investiere gerne 2650 Euro weniger 😉 )

Update 2017: Die oben erwähnte Anlage ist seit Monaten nicht mehr zu bestellen, aber es gibt Alternativen wie z.B. diese hier. Und sollte die auch bald nicht mehr aktuell sein, einfach „Osmoseanlage günstig“ googlen und ihr werdet fündig. In diesem Sinne – frohes Wassertrinken 🙂

Duft Qigong – Teil 1

Normalerweise denke ich, dass man Übungen persönlich von jemandem lernen sollte. Bei Duft-Qigong sehe ich das allerdings nicht so verbissen. Auf youtube habe ich ein Video von Dr. Bernd Gerken zum Duft-Qigong gefunden. Er erlaubte mir freundlicherweise, das Video in den Qi-Blog aufzunehmen. Es beinhaltet in der Rohfassung allerdings Teil 1 und 2. Den zweiten Teil habe ich herausgenommen, da man den ersten Teil 100 Tage unabhängig von Teil 2 üben soll. Wieso, weshalb, warum könnt ihr hier nachlesen.

Bevor ihr mit dem Üben beginnt beherzigt bitte folgendes:

eine kleine Warnung

– beim Großteil der Übungen kommt der Impuls aus den Unterarmen, die Schultern ruhen und die Oberarme sind den Flanken relativ nah

– am  besten ist es, anfangs einfach mit dem Video mitzuüben. Jede Übung wird 36 mal wiederholt (Ausnahme: bei der Eröffnung 5 mal Hände öffnen und schließen; bei Übung 3: 5 mal Hände öffnen und schließen und dann die folgende Übung nur 31 mal ausführen)

– am besten nichts denken dabei. Hat man die Übungsfolge einmal verinnerlicht kann man sich vom Video und auch vom Zählen lösen; man soll einfach nichts denken dabei und selbst das Zählen lenkt ab.

– 20 Minuten vor und nach dem Üben auf Essen verzichten, ebenso auf Kalt-Trinken und Kalt-Duschen danach

– ihr könnt tagsüber üben, aber wenn es dunkel wird, bitte nur drinnen üben.

– Info für Frauen: während der Regelblutung kann geübt werden. Bei einer Schwangerschaft ab dem 6. Monat das Üben von Duft-Qigong bitte einstellen.

– bei hohem Blutdruck die Hände tendenziell etwas tiefer nehmen.

– bei Minute 12:36 geht Teil 1 über in die Abschlussmassage, sie ist optional; nehmt euch die Zeit, wenn ihr sie habt

Wenn mir die Übungen vertrauter sind, wird es ein eigenes Video geben, aber Stand heute bin ich in Sachen Duft-Qigong noch zu grün hinter den Ohren.

eine kleine Warnung

Unscheinbar und harmlos kommen sie daher, die Übungen aus dem Qigong. Wer aber noch nie aktiv diese Energie wahrgenommen oder mit ihr hantiert hat, der kann ein blaues Wunder erleben. Gebt auf euch selbst Acht. Sobald der Körper seltsam reagiert, lieber eine kurze Auszeit nehmen und/oder sich eventuell kurz hinsetzen. Man kann im Sitzen, ohne Bewegung mental mitüben und das Beste ist, es hat den selben Effekt.

Qigong

bedeutet Üben mit der Lebensenergie und stellt eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin dar. Durch die Übungen im Qigong werden die Meridiane aktiviert, der Fluss der Energie harmonisiert und etwaige Blockaden können sich lösen. Qigong erhält bei regelmäßiger Anwendung gesund und jung, auf körperlicher und geistiger Ebene. Es existieren viele Übungsströmungen und -arten: manche zeichnen sich durch weiche abwechslungsreiche Bewegung (Donggong) aus, andere hingegen stützen sich weitestgehend auf die geistige Vorstellungskraft (Jinggong).

Für alle, die es lieber erzählt bekommen, als zu lesen: Hier gehts zum Video