Sparschwein

Passives Einkommen

Dieser Artikel bildet den thematischen Rahmen zum letzten Video „Herzenswünsche erfüllen mit crowdfunding international„.

Finanzielle Sorgen und Nöten kennt wohl jeder, wenn sie nicht sogar den Alltag bestimmen. Zumindest investieren viele einen Großteil ihres Wochenzeitbudgets in eine Tätigkeit, um „ihre Brötchen“ zu verdienen. Der Inhalt dieser Tätigkeit ist in meinen Augen maßgeblich für ein glückliches Leben. Kann ich mich mit meiner Arbeit identifizieren oder kämpfe ich tagaus tagein unbewusst gegen mich selbst, weil ich mich in die Arbeit schleppe?

Was wäre, wenn jedermanns Grundbedürfnisse gedeckt wären. In der Tat geistert diese Idee durch Europa, in der Schweiz wurde 2016 bereits darüber abgestimmt, in Finnland soll 2017 ein Test mit 1000 Probanden über die Bühne gehen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen.  Wer sich mit Maslow und Herzberg befasst (einfach mal googlen) wird darauf stoßen, dass der Mensch, wenn seine Grundbedürfnisse gedeckt sind, nach Höherem strebt bzw. die Möglichkeit hat, seine inneren Bedürfnissen im ersten Schritt wahrzunehmen, im zweiten ihnen nachzugehen. Wer den Gedanken reizvoll findet, wird auch hier in Deutschland fündig und zwar bei Mein-Grundeinkommen. Es werden alle ein-zwei Monate bedingungslose Grundeinkommen über 12.000 Euro verlost, also für ein Jahr. Eine kurze Anmeldung und man ist bedingungslos im Lostopf dabei.

Und dann gibts es da im Netz noch diverse Angebote zur Generierung passiven Einkommens.  Manche Portale schalten bespielsweise Onlinewerbung, bei deren man Schaltung man mitverdient. Ich fand das reichlich undurchsichtig und hakte solche Systeme für mich ab. In einer Facebook-Gruppe warb eine Dame für ihr Projekt eines Malspielplatzes, das sie auf der Plattform crowdfunding international eingestellt hatte. So wurde ich auf die Plattform aufmerksam (Infos im Video)  und jetzt bin ich einfach nur gespannt, ob es wirklich funktioniert. Ich habe jedenfalls im Vorfeld gewissenhaft das Netz durchforstet, bin auch auf kritische Stimmen gestoßen, die sich aber nicht mit crowdfunding international im Speziellen auseinander gesetzt haben, sondern die Plattform als ein weiteres Schneeball-System verurteilt haben ohne einen genaueren Blick darauf zu werfen. Die Plattform ist in wohl bereits in über 100 Ländern implementiert. Ich denke und wünsche mir, dass es funktioniert. Wenn in einem Jahr nichts vorangegangen ist, werde dann ich zu der Stimme werden, die sagt „Finger weg, weil X Y Z“. Aber heute bin positiver Dinge, hoffe, dass wir unsere finanzielle Unabhängigkeit auf diesem Weg zurückbekommen können. Verschaffe dir selbst einen Eindruck über CFI, hier der Link zu meinem Projekt und vielleicht hast du ja selbst ein Projekt, dass dir unter den Nägeln brennt und das du über die Plattform verwirklichen möchtest?!

Wish u all the best 🙂

Liebe Grüße

Daniel

hypnotisiert

Hypnose

„Du wirst gaaaaanz ruhig und folgst dem Pendel mit deinen Augen.“ So oder so ähnlich war meine Vorstellung von Hypnose. Gepaart mit dem Bild der Schlange Ka aus dem Dschungelbuch, die Ihre Beute bevor sie sie verschlingt mit Ihrem Hypno-Blick in den Bann zieht, wehr- und willenlos macht.

Ein Kursteilnehmer rief mir das Thema ins Bewusstsein, indem er mir begeistert von einem Auftritt des Show-Hypnotiseurs Jan Becker erzählte. Da ich Gemeinsamkeiten mit Qigong entdeckte, fing ich an zum Thema zu recherchieren. Ich nahm mir Jan Beckers Buch „Du wirst tun, was ich will!“ zur Brust und dank der lockeren Schreibweise war es schnell gelesen. Im Zuge meiner weiteren Recherche stieß ich darauf, dass man mittels Hypnose leidige Gewohnheiten wie z.B. Rauchen loslassen kann. Zudem kann man im „Hirncomputer“ chronische Schmerzen, die sich gespeichert haben, löschen.

Welch „tolles“ Testfeld ich doch hatte, um nun in die Hypnose-Praxis zu starten: Seit geraumer Zeit begleiten mich Zahnschmerzen, wohin ich auch gehe. Ausgelöst an einem Zahn, den seit Kindertagen eine tiefe Füllung ziert. Mein Zahnarzt konnte keinen Grund für den Dauerschmerz erkennen und ich sollte nun abwarten bis es nicht mehr auszuhalten sei und könne dann zur Wurzelbehandlung kommen. Prima!

Ich beschloss also aufgrund der Zahnschmerzen  einen erfahrenen Hypnotherapeuten aufzusuchen. Vor meinem Hypnose-Ersttermin war ich schon etwas aufgeregt. Was würde passieren und bin ich dem Therapeuten/Arzt ausgeliefert? Wie fühlt sich das an? Die erste Sitzung haben wir kurzerhand verplaudert bis auf ein paar Vortests, die mehr oder minder gut funktionierten. Und auch die zweite Sitzung war schon zu zwei Dritteln verstrichen als ich mich auf die Liege legen konnte. Wir begaben uns auf eine Phantasiereise an einen Strand meiner Wahl wie ich sie schon etliche Male mit meinen Kursteilnehmern unternommen habe. Zunächst sträubte sich irgendetwas in mir gegen genannte Bilder und Vorstellungen, aber irgendwann flossen meine eigenen Bilder mit ein und eh ich mich versah lag ich mit bleischweren Armen und Beinen auf der Liege und wurde schubweise von einem angenehmen Kribbeln durchflutet. Die Intensität war um ein Vielfaches stärker als ich es vom Qigong her kannte. Nebenbei „injizierte“ mein Therapeut verbal meinem Unterbewusstsein Ruhe, meiner Seele Leichtigkeit. Erstaunlich war, dass ich bei vollem Bewusstsein war. Abschließend zählte mein Therapeut von drei auf eins, die Schwere in Armen und Beinen verschwand wie er es angesagt hatte und nachdem ich mich „wie ein kleines Kind“ gestreckt hatte fühlte ich mich hellwach und gut erholt.

Tagsdarauf übte ich meine Qigong-Übungen zuhause und tatsächlich bekam ich leichter Zugang zum Spüren. Es war als hätte mir die Hypnose gezeigt wie „tief“ sich das Üben anfühlen kann und in der Tat konnte ich dieses Empfinden/Kribbeln selbst wieder aufrufen.

Noch einmal suchte ich die Praxis meines Therapeuten auf. Diesmal kam es in der Hypnose tatsächlich zu einem intensiven Gefühl ober- und unterhalb der Zähne; nur leider war die Zeit um und kurz nachdem mein Körper anfing in der gewünschten Region zu arbeiten, brachen wir ab. Ich beschloss für mich, dass es an der Zeit war, den Weg alleine weiterzugehen und den Zahnschmerzen selbst „Herr zu werden“.

Mittlerweile habe ich den Zahnarzt gewechselt, zu einem, der in der ganzheitlichen Medizin zuhause ist. Er begrüßte mein Bemühen, die Schmerzen mit Hypnose und Akupunktur in den Griff zu bekommen, fand allerdings feine Risse im Zahn, wodurch der Zahn durch jeden Luftzug und jede Berührung mit Flüssigkeit oder Nahrung aufs Neue gereizt wird. Da gibt es also nichts zu löschen im Schmerzgedächntis.

In diesem Fall konnte mir Hypnose also nicht weiterhelfen, aber ich glaube, dass sie ein mächtiges Werkzeug ist, da sie mit der Kraft der Gedanken hantiert. Bei Ängsten, Kinderwunsch, Rauchentwöhnung oder Schlafstörungen beispielsweise kann Hypnose meiner Meinung das probate Mittel sein.

Aus meinem Alltag ist die Hypnose nicht mehr wegzudenken. Die Kunst der Selbsthypnose beherrsche ich seither nur im Kleinen, aber bisweilen leisten mir auch die Hypnose-CDs von Paul McKenna gute Dienste. Sie dauern in etwa 30 Minuten und kommen nicht annähernd so reißerisch daher wie die Titel der Bücher klingen: Ich mach dich reich, ich mach dich schlank….

Hier meine Hypnose-Bibliothek im Überblick:

DSC_3162

(Viele der Bücher gibt es gebraucht bei rebuy oder medimops zu kaufen für den Bruchteil des Neupreises. Wenn ihr hier über die  Links bestellt weiß rebuy, dass ihr über mich draufgekommen seid und ich bekomme eine kleine Belohnung fürs Werben – Danke!)

Letzten Endes ist es wie beim Qigong. Wer sich darauf einlässt, proftiert am meisten. Vielleicht hat euch meine Erfahrung neugierig gemacht, das würde mich freuen v.a. wenn euch die Hypnose dann weiterbringt. Alles Gute für euch und liebe Grüße!

Daniel

Wasser - ein Durchblick

Wasser – Ein Durchblick

Im ersten Beitrag der Off Topic-Rubrik (Themen abseits von Qigong, die mir am Herzen liegen) dreht sich alles um unser Lebenselixier Wasser.

Auf einem Teeseminar, dass ich vor Jahren gemacht habe, lobte der Seminarleiter (, der hauptberuflich bei den Wasserwerken arbeitete,) das deutsche Trinkwasser als das bestkontrollierte Lebensmittel. Hin und wieder bin ich jedoch auf Messen auf Wasserfilterhersteller gestoßen und habe mich gefragt, warum es die denn überhaupt gibt und wiegte mich dann schnell wieder mit der damaligen Aussage „bestkontrolliertes Lebensmittel“ aus dem Teeseminar in Sicherheit.

Meine Frau und ich trinken seit eh und je zuhause Leitungswasser. Vor fünf Jahren kam unser erstes Kind auf die Welt. Im Getränkemarkt gibt es Mineralwässer, die sich am besten für Säuglingsnahrung eignen. Brauchen wir das jetzt, haben wir uns gefragt. Wieder dieses Thema und man will ja schließlich das beste für das Kind… Wir sind dem Leitungswasser aber zunächst treu geblieben.

Auf dem Rohkost-Kanal Rohkost 1×1  wurde ein erschwinglicher Wasserfilter vorgestellt, dem ich bis Ende letzten Jahres vertraute, da er laut Hersteller 99 % von Rückständen, die man nicht im Trinkwasser haben will, (Schwermetalle, Pestizide, Medikamentenrückstände…), filtern soll. So, jetzt haben wir ein Wasser, das wir reinen Gewissens auch den Kids einschenken können. Der Meinung war ich, bis…

meine Frau einen Flyer von einem dieser teuren Filteranlagen-Hersteller von einer Messe mitbrachte. Darauf war das Angebot zu lesen, dass ein Vertreter zu einem nach Hause kommt und das Leitungswasser testet, das gefilterte Wasser, sofern man bereits einen Wasserfilter verwendet und im Vergleich das Wasser seiner mitgebrachten Filteranlage. Besser als unser Tischwasserfilter? No way, ich sag nur 99 Prozent.

An Tag X kam nun also der nette Herr zu uns nach Hause und zeigte mir zu Beginn mehrere Ausschnitte von Magazinen der öffentlich-rechtlichen Sender. Zwei der Ausschnitte habe ich auch online gefunden (einfach googlen : 1. plusminus: Wahrheit über unser Trinkwasser; 2. Frontal21: Unterschätzte Gefahr, Mangelnde Kontrolle bei Trinkwasser).

Wir haben viel über das Thema Wasser gesprochen, aber drei Dinge die mich besonders zum Nachdenken anregten, möchte ich kurz zusammenfassen:

  • Der Terminus des bestkontrollierten Lebensmittels ist weise gewählt. In der Tat würde das Trinkwasser gemäß Trinkwasserverordnung auf 43 Stoffe geprüft und sei damit bestkontrolliert; allerdings aus dem einzigen Grund, da es bei anderen Lebensmitteln weniger Kontrollwerte seien. Bis zu 50.000 Stoffe im Wasser gäbe es laut einer Studie im März 2002.
  • Die französische Regierung ließ von 1950 bis 1974 das Trinkwasser untersuchen. Prof. Dr. Louis Vincent kam zu dem Schluss, dass Wasser eine Transportfunktion im Körper erfüllt und diese bis zu dem Grenzwert 200 μS erfüllen kann.  Der Grenzwert gemäß EU Richtlinie liegt bei 400 μS; in Deutschland lag er 1980 noch bei 280 μS und wurde über die Jahre auf das zehnfache (!!!) 2790 μS angehoben.

(kurzer Einschub: in μS wird die Leitfähigkeit des Wassers gemessen. Wahlweise auch in ppm; grob gilt die Faustregel ppm mal 2 = μS)

  • Die Qualität von Filtern variiert. Es wurden wohl auch schon Filter mit Rückständen verkohlter Autoreifen gefunden…

Innerlich wischte ich mir den Schweiß von der Stirn, denn ich hatte bereits einen Filter, der 99 % rausfiltert. Nun kamen wir also zum Wassertest. Hier die Ergebnisse:

Unser Leitungswasser 537 μS

gefiltertes Leitungswasser 542 μS

Mineralwasser 730 μS

das Osmosewasser des Vertreters 32 μS

Obwohl ich wie vorgeschrieben alle zwei Monate die Filterkartusche unseres Tischfilters wechselte, hatte das Leitungswasser einen besseren Wert. Ade Sicherheit, ade 99 % und ade Tischfilter; ich frage mich wieso man so offensiv werben darf und der Filter bringt nichts. Das Mineralwasser, das wir zur Messung verwendet haben, hatten wir zufällig im Haus. Mineralwasser wird weniger  streng kontrolliert als Leitungswasser (nur hinsichtlich 16 Stoffen) und es sei normal, dass der Wert  bei Mineralwasser signifikant höher ist. Wir hätten noch ein gutes. Aus Interesse habe ich gestern im Vergleich das Mineralwasser im Büro gemessen und hatte einen Wert von 2100 μS. Und das Osmosewasser – war lecker; bestimmt auch, weil mir der Vertreter das Bild des Bergquellwassers eingeimpft hatte 🙂

Die Osmoseanlage sollte aber auch ihren Preis haben. 2700 Euro. Mein Gedankengang: okay, wenn wir monatlich hundert Euro… also dann müssten wir in Raten… am besten gleich heute… Als ich meiner Frau davon erzählte zeigte sie mir den Vogel und das Thema Wasser sollte in den nächsten Wochen ein Dauerstreit-Thema werden. Wir gerieten ins alte Fahrwasser um des lieben Frieden willen. Eigentlich schon bescheuert, aber wir haben eine Zeit lang den Tischfilter weiterbenutzt.

In einer Facebook-Gruppe kam kurz darauf das Thema Wasser wieder auf. Da nehmen doch tatsächlich Leute Osmoseanlagen, die für Aquarien gedacht sind, zur Trinkwasseraufbereitung. Kostenpunkt 60 Euro, hmm. Die Spuren der verkohlten Autoreifen in den billigen Filtern kamen mir wieder in den Sinn. Ich suchte also nach einer billigen Osmoseanlage, die explizit für Trinkwasser ausgewiesen ist. UND tada, bin fündig geworden. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich seither keine Hersteller genannt, um niemanden an den Karren zu fahren. Meinen Fund möchte ich aber gerne nennen: http://www.wasserfilter-billiger.de/

Hier gibt es Osmoseanlagen ab 39 Euro. Wir haben uns die Anlage simply pro für 49 Euro „gegönnt“. Hier ein Bild:

Osmoseanalge simply pro

Die Anlage (steht bei uns im Keller) wird einfach an den Wasserhahn rangeschraubt, der rote Schlauch am Hahnaufsatz befestigt und an der Anlage, dann die Membran eingesetzt. Ein schwarzer Schlauch leitet das Abwasser aus der Anlage; wir nehmen das zum Baden und für die Blumen. Ein blauer Schlauch führt das Osmosewasser.

In den zwei Stunden, die ich jetzt an diesem Artikel geschrieben habe, haben sich beide Kanister gefüllt d.h. 10 Liter Osmosewasser, 20 Liter Abwasser, was ganz fantastisch ist, wenn ich es mit Herstellerangaben vergleiche. Dort steht nämlich: auf einen Liter Osmosewasser kommen vier Liter Abwasser. Wir haben hier ein Verhältnis von 1:2, statt 1:4. Man braucht für die Anlage mindestens einen Leitungsdruck von 3 bar. Folgekosten der Anlage sind denkbar gering: alle 6 Monate werden die Filter getauscht (etwa 15 Euro) und alle zwei Jahre die Membran (etwa 25 Euro).

Kritiker sagen „Osmosewasser ist totes Wasser“.  Es ist richtig, dass auch die Mineralien herausgefiltert werden, aber diese können wir in größeren Mengen mit der Nahrung zu uns nehmen.

Und trotzdem remineralisieren wir, sicher ist sicher. Michael Scholze, mein Favorit-Nummer1-Blogger zum Thema Wasser, beschreibt in einem seiner Videos wie das geht. Man legt Salzkristalle in ein Glas, gießt sie mit Osmosewasser auf und es entsteht Sole. Der Kristall löst sich auf bis ein bestimmter Salzgehalt im Wasser erreicht ist. Taucht nun einen Löffel in die Sole, lasst ihn abtropfen und rührt kurz in eurem gefüllten Wasserkrug. Das reicht aus und die Veränderung ist messbar.

In unserem Krug liegen auch noch Steine, die das Wasser beleben sollen. Ich habe da einmal Bilder der Wasserstruktur gesehen und wie diese Steine sie verändern/aufblühen lassen. Aber da kennt ihr euch ja vielleicht besser aus 🙂 Lasst gerne einen Kommentar oder Link da, wenn ihr wisst, welche Steine, was bewirken oder wenn ihr einfach Anmerkungen zum Thema habt. Ich hoffe der Artikel hilft in irgendeiner Form weiter.

Viele liebe Grüße

Daniel

(P.S.: das Beste ist, dass der Hersteller mit der Edelanlage, der bei uns zuhause war, der selbe ist wie der günstige d.h. keine Autoreifen in den Filtern, sondern Kokosfasern; die Firmenadresse ist identisch. Offenbar werden so unterschiedliche Käuferschichten abgedeckt. Ich investiere gerne 2650 Euro weniger 😉 )

Qigong und Veganismus

Auf den ersten Blick zwei eigenständige Themen. Sie sind zentral in meinem Leben, im Laufe der Jahre regelrecht Pfeiler davon geworden. In meiner Abschlussarbeit zum Qigong-Lehrer, habe ich unter die Lupe genommen, ob es Überschneidungen der beiden Bereiche gibt und sie sich gegenseitig beeinflussen. Im Zuge der Recherchen habe ich mich auch mit dem Vegan-Koch Surdham Goeb zum Plausch in München getroffen. So entstanden ist ein Gedankenkonstrukt, das in der April-Ausgabe 2016 des tiandiren journals mit dem Leitthema „Qigong und Ernährung“ erschienen ist. Freundlicher- und erfreulicherweise darf ich den Auszug des Magazines in meinem Blog posten; vielen Dank dafür an Barbara und Agnes vom tiandiren-Team. Viele Freude beim Lesen!

2016 tiandiren Überlegungen zu Qigong und Veganismus sw

Für die bessere Lesbarkeit in schwarzweiß, die Bilder, die kaum zu sehen sind, sahen wie folgt aus:

NMS_2041

Meine Mädels und ich bei den Hasen der Nachbarin

SONY DSC

Die Schillerhöhe im beschaulichen Marbach am Neckar, in das meine family und ich gezogen sind. (Das Bild wurde aus Platzmangel aus dem Artikel rausgenommen; aber hier ist Platz.)

Und dann war, da noch ein Foto von mir drin, aber wie ich aussehe, wisst ihr wohl mittlerweile 😉

Was im Magazin keinen Platz mehr fand, war diese umfassende Übersicht des Vebu über die Folgen des Fleischkonsums

Folgen des Fleischkonsums

und folgende Liste an Medien für alle, die sich über das Thema Veganismus informieren möchten:

BÜCHER

Campbell, T. Colin und Thomas M.: China Study – Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise (ISBN-10: 3864010012 ISBN-13: 978-3864010019)
Die China Studie stellt Zusammenhänge her zwischen tiereiweißreicher Ernährung und der Entstehung von chronischen Krankheiten, wie Krebs, Herzerkrankungen, Adipositas oder Multipler Sklerose. Dieses Buch ist gut geeignet, wenn man es statistisch mag – die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Duve, Karen: Anständig essen (ISBN-10: 3869710284, ISBN-13: 978-3869710280)
Karen Duve setzt sich im Selbstversuch intensiv mit vegetarischer, veganer und frutarischer Ernährung auseinander – sehr informativ und angenehm zu lesen.

Goeb, Surdham: Vegan Daily (ISBN: 978-3-03800-821-7)
Ein optimales Kochbuch mit alltagstauglichen Gerichten, optimal zum Einstieg in die vegane Ernährung mit Angaben zu Jahreszeiten, Aufwendigkeit der Gerichte u.v.m. .

Halser, Marlene: Go vegan! Warum wir ohne tierische Produkte glücklicher und besser leben. (ISBN-10: 3868833064, ISBN-13: 978-3868833065)
Dieses Buch zeigt die Vielseitigkeit der Argumente, die für eine vegane Lebensweise sprechen. 21 Protagonisten der veganen Szene melden sich zu Wort: vom Arzt, über den Unternehmer bis zum Gewichtheber.

Henrich, Dr. med. Ernst Walter: vegan – Die gesündeste Ernährung
Diese kostenlose Broschüre klärt umfassend auf, warum Veganismus für einen selber, für die Wahrung der Menschenrechte, aus moralischen Gründen, zur Wahrung von Tierschutz und Tierrechten, für Klima- und Umweltschutz und aus religiöser Sicht die sinnvollste Ernährungsform darstellt. Kostenlos online im Internet [Stand: 08.06.2016]

Hildmann, Attila: Vegan for youth (ISBN-10: 3938100915, ISBN-13: 978-3938100912)
Über Rezepte hinaus bietet dieses Buch ein 60-Tage-Programm, bestimmt von Meditation (inklusive drei kleiner Qigong-Übungen), Bewegung und Ernährung. Hildmann unternimmt zudem den Versuch, zu messen, welchen Einfluss die vegane Ernährung auf den Alterungsprozess hat.

Joy, Melanie: Warum wir Hunde streicheln, Schweine essen und Kühe anziehen (ISBN-10: 3981462173, ISBN-13: 978-3981462173)
Die Psychologin Joy ergründet in diesem Buch, wie der Mensch sich der Ideologie des Karnismus hingibt, um seinen Verzehr von Fleisch als normal und notwendig zu erachten und wie er so das Mitgefühl für die betroffenen Tiere ausblenden kann.

Mattukat, Jumana: Mami, ist das vegan? Ein Erfahrungsbericht (ISBN-10: 3899017188
ISBN-13: 978-3899017182)
Eine vegane Mutter in einer bis dato nicht veganen Familie schreibt über ihre Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse. Familienfreundliche (nicht aufwendig, gesund und schmeckt Kindern) Rezepte finden sich im Anhang.

Schorlau, Wolfgang: Am zwölften Tag (ISBN-10: 3462045474, ISBN-13: 978-3462045475)
Wer sich dem Thema auf „unterhaltsame“ Weise nähern möchte, hat mit diesem Krimi die Gelegenheit dazu. Auf der Suche nach seinem Sohn erhält Privatdetektiv Dengler tiefe Einblicke in die Machenschaften der Massentierhaltungsindustrie. Mittlerweile ist dieses Buch verfilmt, nur wurde der Fokus dabei auf Action gelegt und so wird der Film leider der toll recherchierten und informativen Vorlage von Schorlau in meinen Augen nicht ansatzweise gerecht.

FILME
Earthlings
Eine Warnung und Empfehlung zugleich gebe ich für den Film earthlings. Man kann ihn sich kostenlos im Internet hier ansehen [Stand 08.04.2016]. Der Film zeigt schonungslos, wozu die Spezies Mensch im Umgang mit Tieren in der Lage ist. Die zehn Minuten, die ich davon gesehen habe, erleichterten mir die Entscheidung, auf tierische Produkte zu verzichten.

Gabel statt Skalpell
Wem es zu trocken ist, die China Study in Buchform (s.o.) zu lesen, kann sich den Film darüber ansehen. Auch diesen Film kann man sich auf www. earthlings.de kostenlos ansehen.[Stand 08.04.2016]

More than honey
Honig war für mich lange ein Grenzthema im veganen Dasein. Wieso sollte es verwerflich sein, Honig zu konsumieren? Bienen produzieren doch mehr als sie brauchen. Der Film more than honey zeigt, wie der Mensch sein Wissen über Bienen ausnutzt und in meinen Augen ausreizt.

Unser täglich Brot
Dieser Film kommt ohne viele Worte und ohne Bewertung aus. Er zeigt „nur“, welches Ausmaß die Nahrungsmittelproduktion angenommen hat, wie industrialisiert sie ist

SONSTIGES
Das VeganStart-Programm
Da der erste Monat bei der Umstellung auf die vegane Lebensweise als schwierig gilt, hat PETA Deutschland e.V. dieses Programm ins Leben gerufen. Unter www.veganstart.de meldet man sich mit einer E-Mail-Adresse an und erhält 30 Tage lang Tipps, Tricks und Informationen zum veganen Leben. Zudem kann man seine Fragen an Experten richten, die dann weiterhelfen.

Musikvideo Thomas D – Gebet
Dieses Musik-Video zeigt wunderbare Naturaufnahmen und das Lied thematisiert den Fleischkonsum. Bleibt noch anzumerken, dass Musik Geschmackssache ist.
Online im Internet  [Stand: 08.04.2016]

Bitte lächeln – Meditation zum mitmachen

Das Lächeln ist im Qigong (zumindest in meinen Kursstunden) ein ganz elementarer Bestandteil. Mit dem Einsetzen des Lächelns werden alle Gesichtmuskeln entspannt; ein angedeutetes Lächelns reicht dafür schon aus. Ich lade Dich ein, in dieser Meditation ein Stück weiterzugehen, das Lächeln über Dein Gesicht wandern zu lassen, einkehren zu lassen; und vielleicht wirst Du Dir, wenn Du die Meditation ein paar Mal mitgeübt hast, auch im Alltag des Lächelns wieder bewusst.

Hier geht es zum Video auf YouTube:

Impulsgeber für diese Meditation war das Buch „Ich pflanze ein Lächeln“ von Thich Nhat Hanh. Eines der wenigen Bücher, die ich mehrfach gelesen habe. Hier noch die weiteren Daten zum Buch: ISBN-10: 3442217822 / ISBN-13: 978-3442217823

Qigong-Gehen

Was man vielleicht schon einmal in Zusammenhang mit der Krebstherapie gehört hat, ist das Guolin-Gehen. Dabei handelt es sich um eine Form des Qigong-Gehens, die Frau Li in den 50er Jahren entwickelte. Mir vertraut ist das organstärkende Qigong-Gehen, das Prof. Cong nach Europa brachte. Den unterschiedlichen Arten des Qigong-Gehens ist gemein, dass sie aus westlicher Perspektive von außen betrachtet seltsam anmuten. Eine Form des Gehens, die nicht der Fortbewegung sondern der Gesundheit dient. Jede Art des Qigong-Gehens birgt eigene gesundheitliche Vorteile, in deren Genuss man durch beständiges, ausdauerndes Üben kommen kann.

ein kleiner Lauf in Marbach, eine große Sache für mich

Rückblende: Künzelsau 2004: ein Lauf für Freizeitläufer, 11 km gilt es zurückzulegen bzw. zweimal 5,5 km – für einen geübten Freizeitläufer für mich kein Problem. Denke ich, doch schon nach der Veranstaltung sollte ich eines Besseren belehrt sein. Mit mickrigem Frühstück geht es an den Start. Die Wettkampfsituation treibt mich soweit, dass ich selbst beim Anstieg Mitläufer überholen will. In der ersten Runde klappt das, das Tempo bleibt eigentlich den ganzen Lauf über kein Problem, bis zu dem Zeitpunkt, als die Konturen der Streckenposten wie auch der ganzen Strecke zu verschwimmen beginnen. Mit Mühe und Not finde ich den Zieleinlauf und breche zusammen. Der im Erste-Hilfe-Zelt gereichte Sprudel macht die Situation nicht gerade besser und letzten Endes tragen mich die Sanitäter auf der Bahre vom Zelt zum Einsatzwagen – ungeschützt vor den vielen Blicken der Schaulustigen, die meinem Ego dabeizusehen, wie es zu knacksen beginnt. Eine Schimpftirade des Arztes im Notarztwagen über Naivität bei Wettläufen und eine Infusion später mache ich mich wieder auf den Nachhauseweg. Unter den ersten zwanzig Läufern dürfte ich gewesen sein, aber ruhmreich geht wohl anders.

Marbach 2015: Banner hängen in der Stadt – darauf ist zu lesen #nichtlaufenkannjeder. Es ist der Hinweis für den Gassenlauf, der am kommenden Wochenende hier stattfindet. 10,5 km gilt es zurückzulegen bzw. dreimal 3,5 km, u.a. durch die wunderschönen Holdergassen, in denen wir seit über zwei Jahren wohnen. Wäre ja gesponnen da jetzt noch mitzulaufen… #NICHTLAUFENKANNJEDER hallt es in meinem Kopf nach und ich sinniere, dass mittlerweile über ein Jahrzehnt seit meiner damaligen Schlappe vergangen ist. Auf den ersten Blick hätte sich nicht viel geändert: die Länge der Strecke ist ähnlich, birgt sogar mehr Steigungen und die Vorbereitungszeit lässt auf hochgradige Naivität schließen. Aber ich bin eigentlich auch nicht mehr der „Alte“, der Student in Künzelsau, der sich beim Laufen etwas beweisen will… und nicht laufen kann jeder. Mein laufbegeisterter Nachbar und mehrfach erprobter Gassenläufer läuft die Strecke aus Neugierde meinerseits mit mir einmal ab. In den Folgetagen laufe ich die Strecke interessehalber in Originallänge, also drei Runden. Juhu, es ist zu schaffen. Ich überlege, ob mir das reicht, um die damalige Geschichte zu verdauen. Aber vermutlich ist es wie mit Leuten, die Flugangst haben und dann in einer Crashtherapie in den Flieger gesetzt werden. Morgen geht es an den Start zu meinem ersten Gassenlauf.

Wieso findet sich diese Geschichte hier auf dem Qi-Blog? :

– Qigong praktiziere ich  nun schon einige Jahre, leite Kurse und versuche Menschen zu mehr Gelassenheit zu bringen und sich selbst zu widmen. Das machte mich auch selber gelassener und ich lernte mich besser kennen. Es gibt Geschichten, die (einem) immer wieder hochkommen. Man kann sie wieder verdrängen oder versuchen, sie aus einem anderen Winkel zu betrachten. Über die Arbeit mit der Energie habe ich gelernt, vorzeitig die Notbremse zu ziehen, wenn es zu viel wird. Es kann beim Lauf morgen gar nicht so enden wie vor elf Jahren, denn bevor ich nochmals im Notarztwagen liege, höre ich einfach auf zu laufen.

– Seit damals esse ich anders, aber das ist eine andere Geschichte, die andernorts zu lesen ist. Sie ist ebenso mit Qigong verstrickt wie diese Geschichte. Der leichtere Magen wird mich morgen auch anders starten lassen.

– Und dann wäre da noch die Sache mit der Fortbewegung, die bei einem Wettlauf wohl eine maßgebliche Rolle spielt. Vor etwa fünf Jahren lernte ich das Qigong-Gehen kennen. Eine Art zu Gehen, die nicht den reinen Zweck erfüllt, sich fortzubewegen. Ich stellte meine tägliche Praxis in Frage, jede Treppe hinaufzuhetzen, in dem ich zwei Stufen auf einmal nehme. Ich begann Elemente der Qigong-Grundhaltung (die Haltung, die man in der Regel vor dem Üben einnimmt) in meinen Alltag zu integrieren, in das Gehen und Stehen. Ich stellte meine Art zu Gehen in Frage und landete nach Recherchen beim Barfusslaufen, das ich seit etwa drei Monaten praktiziere. Es reicht, den Begriff bei Google einzugeben und man wird sehr schnell fündig. Bei dieser Art zu Laufen tritt man vereinfacht gesagt mit dem Vorderfuß zuerst auf und es gibt Schuhe, die das unterstützen. Aber hat man diese Schuhe zu Hause, ist das nur die halbe Miete, man muss neu lernen zu laufen. Meine kleine Tochter (keine zwei Jahre alt) macht es mir jeden Tag vor, denn sie läuft 1A und natürlich auf dem Vorderfuß. Ein leichter Selbsttest zeigt, was diese Art zu gehen bewirkt: man hält sich die Ohren zu und geht so, wie man es gewohnt ist. In der Regel wird man bei jedem Schritt den Aufprall der Ferse hören, die Erschütterung spüren, die der Körper mit jedem Schritt erfährt. Lässt man die Finger in den Ohren und setzt ein paar Schritte zunächst mit dem Vorderfuß auf, hört man nichts – keine Erschütterung, denn der Vorderfuß hat diese abgefangen. Der langen Rede kurzer Sinn. Ich laufe mittlerweile anders. Ich muss zwar das Dreifache an Schritten machen, bin langsamer, aber es ist wohl schonender.

Der Tag X: Ganz so ruhig wie geplant, lässt es sich leider nicht angehen. Denn es ist Samstag, die Kinder sind zu Hause und fordern die ihnen zustehende Aufmerksamkeit beider Elternteile. Daher wird es auch mit den 15 Minuten Meditation nichts, die ich vor dem Lauf noch angedacht hatte. Ich nutze die Zeit beim Küche-Aufräumen, um tief durchzuschnaufen, bei mir zu sein und mich auf den Lauf einzustellen.

Viel Trubel, viele Menschen und über 200 Mitstarter finden sich dann gegen 15:45 Uhr am Startbereich des Gassenlaufs auf der Marbacher Schillerhöhe. Im Countdown wird runtergezählt, es geht los. Bis sich das Feld sortiert hat und jeder sein Tempo und seinen Platz gefunden hat dauert es ein paar Laufmeter. Und schon merke ich, wie ich viel zu sehr außen unterwegs bin, mich vom Trubel der Umgebung ablenken, vom Tempo anderer lenken lasse. Ich versuche meinen Rythmus zu finden, konzentriere mich auf die Barfusstechnik und merke wie schon in der ersten Runde meine Kehle trocken wird. Es ist schwül und an manchen Streckenabschnitten brennt mir die Sonne auf den Pelz. Das Trinken beim Laufen erweist sich als schwierig. Das Wasser, das ich getrunken bekomme, will nicht drinbleiben und den Rest verschütte ich. Am nächsten Streckenposten verschütte ich das Wasser dann absichtlich, aber über mich und es sorgt wenigstens kurzfristig für Abkühlung. Streckenweise laufen Leute im gleichen Tempo neben mir, schnaufen aber anders und es fällt mir schwer, den eigenen Rythmus zu halten. Je nach Kapazität beschleunige ich oder verlangsame, was hilft.

In der zweiten Runde ruft mir ein Mann nach: „Schnapp dir deine Frau!“, eine Reaktion auf mein T-Shirt, das ich am Vorabend noch beschrieben habe. „Adriane!!!“ steht da drauf. Eine Anspielung auf die Szene aus einem der Rocky-Filme, in der Rocky Balboa, nachdem er ramponiert von einem kräftezehrenden Boxkampf, in dem er gesiegt hatte, weder Interviews geben will noch sonst etwas, sondern aus voller Kehle nach seiner Frau (Adriane) ruft. Die Szene kam mir in den Sinn als ich die Strecke im Training in den Tagen zuvor abgelaufen bin und ich dachte, dass es sich in etwa so (für mich bei der Vorgeschichte) anfühlen muss, wenn ich an diesem Samstag über die Ziellinie laufe.

Die vielen Steigungen im Streckenverlauf stecke ich bei der Hitze leider nicht einfach so weg, versuche aber „im Takt“ zu bleiben, den ich aber etwas verlangsame. Als ich die dritte und letzte Runde starte und um die Ecke biege, höre ich wie hinter mir der erste Läufer unter Anfeuerung des Kommentators im Ziel einläuft. Ich freue mich insgeheim, dass er mich nicht überrundet hat. Die Anfeuerrufe meiner an der Strecke stehenden Familie und auch der Nachbarn, lassen mich gerade in der Finalrunde manche Passagen leichteren Fusses nehmen. In den letzten hundert Metern bin ich versucht, meine letzten Reserven anzuzapfen und einem Mitläufer, der länger neben mir läuft , im Endspurt davonzulaufen – zügle und bremse mich, frage mich wofür und lasse ihm in einigen Metern den Vorzug an der Ziellinie. Im Ziel geht der Kommentator noch auf meine lange Jogginghose ein (wenn man alle elf Jahre an so einem Lauf teilnimmt, hat man eben keine Funktionswäsche 🙂 ), auf die Rückseite meines T-Shirts (da stand #meinerstergassenlauf) und er sagt noch: „Ach ja, auf der Vorderseite steht noch ein Frauenname…!“, aber Rocky scheint er nicht gesehen zu haben.

Am Abend nach dem Lauf und der ganzen Aufregung habe ich ein enges Gefühl in der Brust, unterbreche das Aufhängen der Wäsche und lege mich auf den Teppich im Wohnzimmer. Ich atme tief durch und denke mir, dass es wohl die alte Geschichte in Künzelsau damals ist, die sich noch einmal bemerkbar macht und nur „schweren Herzens“ von mir trennen will. Ich lasse sie ziehen, gehe ins Bett und alles ist gut.

#meinersterGassenlauf

Selbstreinigung – Fasten

Es gibt diverse Qigong-Übungen, in denen man sich reinigt; bestimmte Organe oder Körperteile oder sich als Gesamtheit.

Nach meiner Umstellung auf die vegane Ernährung keimte in mir schon länger der Wunsch danach, meinen Körper zu reinigen, mich von alten Schlacken zu befreien.

Vor zwei Wochen beschloss ich zu Fasten in Verbindung mit Einläufen. Ich verfolge diverse Kanäle auf Youtube über Ernährung und viele setzen sich mit dieser Thematik auseinander. Ich entschied mich zu dem Schritt, es zu tun ohne vorher viele Bücher gelesen zu haben,  um das Thema nicht auf die lange Bank zu schieben. Ein Buch allerdings doch und zwar „Heile dich selbst“ von Markus Rothkranz. Jeder mag von dem Buch und Markus Rothkranz halten, was er will. Manche Fakten mögen vielleicht fragwürdig und seine Werbung für eigene Nahrungsergänzungsmittel aufdringlich erscheinen, aber stimmt auch nur ein Teil dessen, was er in dem Buch beschreibt, so erscheint ein Einlauf halb so schlimm. Zudem schreibt er locker und neben allem wissenschaftlichem, was ich seither in Sachen Ernährung gelesen habe, kam dieses Buch erfrischend unkonventionell daher.

Er berichtet von Parasiten, die über Jahrzehnte in uns wohnen können diverse Wurmarten u.ä. .  Zu meiner Kindheit hatten wir einen Hund und da ich das Nesthäkchen der Familie war, wurde dieser Hund so etwas wie ein Kleines-Geschwisterchen-Ersatz. Dementsprechend geknuddelt und abgeschleckt haben wir uns – drollig. Rothkranz beschreibt Hunde als die optimalen Überträger von Parasiten und ich erinnerte mich, dass unser Hund auch die ein oder andere Wurmkur verordent bekam. Ein Indikator Parasiten in sich zu tragen sei, dass man so viel oder so wenig essen kann wie man wolle, das Gewicht bliebe konstant. So ist es bei mir immer schon . Was ich tue oder lasse, das Gewicht bleibt gleich (niedrig). Auch mit der Umstellung auf vegane Ernährung ging es mir körperlich nicht so viel besser und es drängte sich mir die Frage auf, ob viele Nährstoffe vielleicht einfach nicht bei mir ankommen. Warum also nicht einmal durchspülen 🙂

Ich erstellte mir folgenden Plan fürs Fasten und die Selbstreinigung:

– Eine Woche vor dem Fasten jeden Tag ein Glas Wasser mit zwei Teelöffeln mit Flohsamenschalen und einem Teelöffel Heilerde.

– Zunächst Beginn mit dem Wasserfasten zwei Tage lang – begleitend je einen Einlauf pro Tag

– Übergang zum Saftfasten – 3 Tage lang

– Übergang zu nur Smoothies – 3 Tage lang

– Rückkehr zur veganen Ernährung und vermehrter Rohkost (vermutlich mit Abstrichen beim veganen Junk-Food)

Von der grauen Theorie zur Praxis:

Vorbereitung:

Eine Woche vor Fastenbeginn nehme ich jeden Tag einmal dieses Gemisch aus Flohsamen-Schalen und Heilerde zu mir. Ich habe früher bei Magenproblemen einen Löffel Heilerde in meinen Tee gemsicht und das getrunken. Das war eklig und ganz nebenbei wirkunglos. Dagegen war diese Mischung aus gemahlenen Flohsamen und Heilerde eine Wohltat. Mehr zur Vorbereitung in Sachen Darmreinigung gibt es in diesem recht unterhaltsamen udn lehrreichen Video von Semper Veganis:

Ach ja, dieses Video setzte die Hemmschwelle des Einlaufs noch einmal herab:

Die Mischung aus Flohsamenschalen und Heilerde soll den Darm vorab schon ein wenig freikehren. Ich verwendete diese beiden Produkte:

SONY DSC
Dreamteam: Flohsamenschalen und Heilerde

Letztens im Alnatura habe ich gesehen, dass es von Luvos noch eine spezielle Heilerde gibt. Sie trägt die Nummer 3, ist speziell für die Darmsanierung und auch teurer. Ich hatte eben die Heilerde 1 noch zu Hause.

(Vorneweg noch kurz die Anmerkung, dass ich über die ganzen Fastentage täglich etwa vier bis fünf Liter Wasser getrunken habe und jeden Tag  eine Kapsel Combi Flora Plus genommen habe (zum Wiederaufbau der Darmflora).)

Tag 1: Wasserfasten

Ein bisschen Bammel hab ich schon, so einfach gar nichts zu essen, und dann noch den ganzen Tag im Büro… Ich breche quasi schon vor Beginn mein Fasten und beschließe die Flohsamenschalen-Heilerde-Kombi noch vor der Arbeit zu trinken.

In der Arbeit geht es dann ganz gut, es gibt Wasser, Wasser und nochmal Wasser, toll 🙂 Die Mittagspause, die ich ja nun nicht mit dem leidigen Essensthema füllen muss, verbringe ich mit einer Einheit Duft-Qigong. Schummrig sehe ich auch an normalen Tagen manchmal, aber an diesem Tag ist es stellenweise so, das ich das Display auf dem Handy kaum lesen kann. So schließe ich beispielsweise die Augen auf dem Heimweg in der S-Bahn – sehr entspannend und eine gute Alternative.

Abends als die Kinder schlafen also der Einlauf. Erstmal will das Wasser nicht einfließen, nach einer Weile und leichten Bewegungen an Schlauch und Einfüllkanister dann doch. Ein komisches Gefühl, aber ein Zahnarztbesuch ist schlimmer. Noch ein paar gute Bakterien zum Wiederaufbau des ausgespülten, guten Teils meiner Darmflora (Combi Flora Plus aus dem Semper Veganis-Video s.o.) und im Anschluss, nach etwa drei Klogängen, schaue ich mit meiner Herzensdame eine Folge unserer derzeitigen Favourite-Serie Suits, wobei ich die letzen Minuten wegdöse.

Tag 2: Wasserfasten

Das Flohsamengemisch hat mich gestern gut über den Tag gebracht, aber heute wird nicht getrickst, zumindest fast nicht. Es gibt nur ein Glas Wasser mit Weizengraspulver, damit mein Körper über das Grün etwas Unterstützung bekommt beim Abtransport diverser Schlacken. Ein halber Tag Büro steht bevor und er geht glimpflich über die Bühne. Danach schlendere ich über den Markt, um zu besorgen, was ich für die Säfte brauche, die es ab morgen gibt. Zuhause gibt es noch einen Einlauf, diesmal mit einem Löffel Weizengraspulver und es geht schon viel routinierter von statten.

Abends sehe ich vor dem Zähneputzen, dass das Zahnfleisch zwischen den Zähnen etwas weiß wird. Ich benutze zum ersten Mal die Zahnfleischmassage-Funktion meiner elektrischen Zahnbürste, alles wieder rot; und irgendwie bin ich froh dass es ab morgen diverse Säfte gibt.

Tag 3: Saftfasten
Rothkranz empfiehlt zum Saftfasten v.a. Staudensellerie, Gurke, Ingwer, Zitrone, Rote Beete, Apfel und Weizengrassaft. Ich entsafte Staudensellerie, Gurke, Apfel und Petersilie in Kombination und lasse es mir naja eben leider nicht schmecken. Dieser Selleriegeschmack erinnert mich an kalte Suppe und kalte Suppe hat mich damals im Auslandssemester in Spanien (Gazpacho) schon nicht überzeugt. Ich trinke zur Stärkung zwei große Gläser, denn heute steht das Sommerfest im Kindergarten an und danach gehts noch auf zwei Feste hier vor Ort. Schon beim Kindergartenfest merke ich, dass um mich herum viel zu viel Trubel herrscht und das sich dieser mit dem Fasten nicht gut zu vertragen scheint. Der Weg zum nächsten Programmpunkt verläuft meinerseits sehr wortkarg, der Aufenthalt dort ebenso. Lichtblick: Wir kommen noch an einem Bücherflohmarkt vor bei und tada, ich finde zwei Bücher zum Thema Fasten. Auf dem Weg nach Hause streifen wir noch das letzte Fest des Tages. Heilfroh komme ich daheim an, ich trinke noch ein großes Glas mit Wasser angerührtem Weizengraspulver, da mir der spezielle Entsafter für Gräser fehlt. Ab ins Bett, die Familie isst währenddessen zu Abend. Später schäle ich mich noch einmal aus den Federn, denn nur Schlafen ist ja auch keine Lösung 🙂 Ich stöbere in den Fastenbüchern, wobei das eine direkt wieder aussortiert wird (Fertigprodukte werden darin als superpraktisch propagiert und wenn sie nicht zu viele Kalorien hätten, wäre nichts dagegen einzuwenden…). Im anderen Ratgeber von GU (Bild s.u. Tag 5 Smoothiefasten) lese ich, dass Gemüsebrühe „erlaubt“ sei. Also schnell den Herd angeworfen und Wasser aufgesetzt. Da ich die Zutaten für die frische Brühe nicht zu Hause habe, bin ich nicht päpstlicher als der Papst und greife zum Pulver; immerhin glutenfrei und ohne Rohrzucker und klaro vegan. Diese Suppe macht diesen Abend zu einem gelungenen. Auch den Ratschlag im GU-Ratgeber, dreimal am Tag zu ruhen, nehme ich mir für die Folgetage zu Herzen, auch wenn er sich mit zwei kleinen Rackern nur schwer in die Praxis umsetzen lässt.

Tag 4: Saftfasten
Nach einem Glas Weizengraspulver-Wasser mache ich erst einmal Frühstück für alle, wasche süße, saftige rot-leuchtende Erdbeeren und pralle, ebenso rote wie auch bestimmt knackige Süßkirschen und beschließe mein Fasten NICHT zu brechen. Also wieder Saft; diesmal mit Gurke, Staudensellerie (viel weniger als gestern), Zitrone, Weizengraspulver und Apfel. Es schmeckt viel besser und die Laune gleicht sich dem Geschmack an. Am Vormittag steht Kinder-Bespaßen an, aber nach der guten Nacht ist es machbar und sogar eine Freude. Nachmittags sind wir bei Freunden zum Grillen. Damit es nicht allzu schwer wird, trinke ich vorher noch eine Brühe, diesmal habe ich immerhin Karotten und Petersilie mitgekocht (nicht gegessen). Zitronenschnitze zum Aussaugen nehme ich mit zum Grillnachmittag; ist besser als nix und soll die Entgiftung des Körpers unterstützen. Wir sitzen im Garten bei schönem Wetter. Klar, das leckere Essen fällt für mich flach, aber ich beschließe meine erstmaliges Fasten zu verkürzen und bereits morgen mit den Smoothies zu beginnen und dann nach zwei Tagen wieder zur Normalkost (Vegan und hoher Rohkostanteil) überzugehen. Die Entscheidung fühlt sich richtig an, auch angesichts der Tatsache, dass ich mein Hauptziel der Entschlackung und den „Mist“ der letzen 30 Jahre rauszukriegen bis dahin bestimmt erreicht haben werde. Meine Freunde fragen, ob ich Lust auf ein Bier hätte und da die Begriffe Fasten und Bier in mir als Bayern einen Gleichklang auslösen, nehme ich dankend an. Wieder zuhause merke ich wie die Laune absinkt. Es reicht die Tatsache, dass wir diverse Sachen suchen (Handy, Geldbeutel) und ich entdecke das motzige Rumpelstilzchen in mir; und irgendwo aber wieder froh, diesmal darüber, dass es ab morgen Smoothies zu trinken gibt.

Tag 5: Smoothietag
Sobald die Kinder aus dem Haus sind, wird der Mixer angeworfen und Spinat, Chlorellapulver, zwei Bananen und Aprikosen, Ingwer und Zitronensaft zu flüssigem Gold verarbeitet.

SONY DSC
Grün-Smoothie und GU-Ratgeber

Klingt übertrieben, fühlt sich aber auch so an als der Smoothie die Kehle hinunterrinnt – wohlgemerkt nach vier Tagen Fasten. Schon beim Trinken merke ich, dass mein Körper nichts dagegen hat, wieder ansatzweise „feste“ Nahrung zu bekommen.

Da ich gelesen hatte, dass es sinnvoll sei, seinen Körper auf allen möglichen Kanälen beim Entgiften zu unterstützen, kommt mir die Nasenspülung wieder in den Sinn, die ich vor einer Weile regelmäßig praktizierte. Es fühlt sich nicht anders als sonst, aber schaden tut es bestimmt nicht. (Ab und an nutze ich zudem über die Fastentage abends einen Zungenreiniger, da sich beim Fasten auf der Zunge verstärkt Belag bildet.)

Ein Kanne Tee später gehts zum Kindergarten, um unsere Große abzuholen. Mein sonstiges Gelassenheitslevel hab ich durch den Smoothie noch nicht zurück, aber langsam wird es wieder.

Die Logik verschafft mir ein Schlupfloch in der Essensplanung. Wenn Brühe erlaubt ist und Grün-Püriertes, kann ich auch eine grüne Suppe für die Familie zu Abend kochen und wir können nach vier Tagen wieder einmal zusammen essen – wunderbar. Die Suppe aus einer Unmenge Staudensellerie, Fenchel und Tomaten scheint mir zu behagen 🙂 und der Staudensellerie findet doch noch seine Verwendung. Ein entspannter Fastentag geht mit den DuftQigong-Übungen zu Ende.

Tag 6: Smoothietag und Fastenschluss

Aufgewacht und kein Grün im Haus – schlecht für einen Grünen-Smoothie Tag. Da müssen die eisernen Reserven herhalten: geschwind Weizengraspulver, Chlorellapulver, ein Rest Karottengrün aus dem Kühlschrank, zwei Äpfel und Zitronensaft vermixt und Prost. Heute steht meine Qigong-Kurs an. Ich erzähle meinen Teilnehmern vom Fasten und das ich mich eventuell im Laufe der Übungen setzen muss, aber der Fall tritt nicht ein und es wird eine wunderbare Übe-Stunde für alle Beteiligten. Irgendwo hat das Fasten vielleicht für Tiefenentspannung gesorgt 🙂

Nach dem Kurs schnell in den Supermarkt, um Grün einzukaufen und diverse Dinge für das kleine  Menü zur Feier des Fastenendes am Nachmittag. Zuhause geht in der Küche mit viel Liebe und Vorfreude alles leicht von der Hand. Vor dem Kochen noch mein zweiter Smoothie mit Feldsalat, Karottengrün, Spirulina, Orange und Apfel, wir holen die Kinder und Ende das Fastens ist angezählt. Im Garten von Freunden gibt es vorab Erdbeeren, Kirschen und Himbeeren, danach Kartoffelschnitze mit Zucchini-Hummus (mit Dank an Nordisch Roh) und zum Nachtisch eine fast rohe Himbeertorte (also bei mir waren es Himbeeren, mit Dank an rawberryvegan). Es ist vielleicht etwas fahrlässig so wieder einzusteigen, aber bis jetzt scheine ich alles gut zu vertragen und bereue nichts 🙂

Fazit des ersten Fastens: Holterdipolter ging es los, was daran lag, dass ich durchstarten wollte. Beim nächsten Mal (das wird es geben) werde ich wohl besser planen, mehr Rücksicht auf die Familie nehmen, sie auf Freiwilligenbasis („So liebe Kinder, ab heute gibt es für uns alle für ein paar Tage nur Wasser zu trinken“ – Ironie Ende 🙂 ) mit einbeziehen oder optional ein paar Tage wegfahren.  Das Fastenziel der Entschlackung ist erreicht, die Schlacke von 30 Jahren nach meiner heutigen Sicht Fehlernährung ausgeleitet. Jetzt kann es neu losgehen. Gluten steht als nächstes auf der Abschlussliste. Zu diesem Thema lese ich gerade das Buch „Die Weizenwampe“ von Dr. med. William Davis.

Ich ziehe meinen Hut vor demjenigen, der bis hierher gelesen hat. Gehabt euch wohl, liebe Leute und auf Wiederlesen 😉

Duft Qigong – Teil 1

Normalerweise denke ich, dass man Übungen persönlich von jemandem lernen sollte. Bei Duft-Qigong sehe ich das allerdings nicht so verbissen. Auf youtube habe ich ein Video von Dr. Bernd Gerken zum Duft-Qigong gefunden. Er erlaubte mir freundlicherweise, das Video in den Qi-Blog aufzunehmen. Es beinhaltet in der Rohfassung allerdings Teil 1 und 2. Den zweiten Teil habe ich herausgenommen, da man den ersten Teil 100 Tage unabhängig von Teil 2 üben soll. Wieso, weshalb, warum könnt ihr hier nachlesen.

Bevor ihr mit dem Üben beginnt beherzigt bitte folgendes:

eine kleine Warnung

– beim Großteil der Übungen kommt der Impuls aus den Unterarmen, die Schultern ruhen und die Oberarme sind den Flanken relativ nah

– am  besten ist es, anfangs einfach mit dem Video mitzuüben. Jede Übung wird 36 mal wiederholt (Ausnahme: bei der Eröffnung 5 mal Hände öffnen und schließen; bei Übung 3: 5 mal Hände öffnen und schließen und dann die folgende Übung nur 31 mal ausführen)

– am besten nichts denken dabei. Hat man die Übungsfolge einmal verinnerlicht kann man sich vom Video und auch vom Zählen lösen; man soll einfach nichts denken dabei und selbst das Zählen lenkt ab.

– 20 Minuten vor und nach dem Üben auf Essen verzichten, ebenso auf Kalt-Trinken und Kalt-Duschen danach

– ihr könnt tagsüber üben, aber wenn es dunkel wird, bitte nur drinnen üben.

– Info für Frauen: während der Regelblutung kann geübt werden. Bei einer Schwangerschaft ab dem 6. Monat das Üben von Duft-Qigong bitte einstellen.

– bei hohem Blutdruck die Hände tendenziell etwas tiefer nehmen.

– bei Minute 12:36 geht Teil 1 über in die Abschlussmassage, sie ist optional; nehmt euch die Zeit, wenn ihr sie habt

Wenn mir die Übungen vertrauter sind, wird es ein eigenes Video geben, aber Stand heute bin ich in Sachen Duft-Qigong noch zu grün hinter den Ohren.

eine kleine Warnung

Unscheinbar und harmlos kommen sie daher, die Übungen aus dem Qigong. Wer aber noch nie aktiv diese Energie wahrgenommen oder mit ihr hantiert hat, der kann ein blaues Wunder erleben. Gebt auf euch selbst Acht. Sobald der Körper seltsam reagiert, lieber eine kurze Auszeit nehmen und/oder sich eventuell kurz hinsetzen. Man kann im Sitzen, ohne Bewegung mental mitüben und das Beste ist, es hat den selben Effekt.